Allgemeine Vereinbarungen (Metazeichen)
In dem vorliegenden Benutzerhandbuch werden bestimmte Zeichen (sogenannte Metazeichen) zur Darstellung der verschiedenen Eingabemöglichkeiten verwendet. Hierbei werden die in der nachfolgenden Tabelle aufgeführten Vereinbarungen getroffen:
Formale Darstellung Erläuterung Beispiel
GROSS Großbuchstaben bezeichnen SO AGE
Konstanten, die in dieser Form
vom Benutzer eingegeben Einzugeben ist:
werden müssen. SO AGE
kursiv kursive Kleinbuchstaben ONXADD bibliothek
bezeichnen Variablen, die bei
der Eingabe vom Benutzer durch Einzugeben ist:
aktuelle Werte ersetzt werden ONXADD LMS.PROC
müssen, d.h. ihr Inhalt wird von ONXADD $TSOS.MACROLIB
Fall zu Fall verschieden sein. usw.
[ ..... ] Eckige Klammern schließen LOG [bibl](elem)
Wahleingaben ein. Diese
können angegeben oder weg- Einzugeben ist:
gelassen werden. Steht bei LOG XYZ.BIBL(TEST)
Wahleingaben ein Komma LOG (TEST)
innerhalb der Klammer, so wird
es nur bei Verwendung dieser
Eingabe verlangt.
Runde Klammern (..) müssen
stets so eingegeben werden
wie beschrieben.
| Der senkrechte Strich trennt LOG [datei | bibl(elem)]
alternativ zu verwendende
Eingaben. Es ist dabei von Einzugeben ist:
Bedeutung, ob die senkrechten LOG CFS.LOG
Striche von eckigen oder LOG CFS.LIB(TEST)
geschweiften Klammern einge- LOG
schlossen werden.
{ ..... } Geschweifte Klammern LOG {datei | bibl(elem) }
schließen Alternativen ein, d.h.
aus den eingeschlossenen Einzugeben ist:
Größen muß eine Angabe aus- LOG CFS.LOG
gewählt werden. LOG CFS.USERLIB(TEST)
Formale Darstellung Erläuterung Beispiel
AAAAAA Die Unterstreichung hebt den SO [AGE | NAME | SIZE]
Standardwert (Voreinstellung)
hervor. Dies ist der Wert, der Einzugeben ist:
von CFS eingesetzt wird, wenn SO AGE
der Benutzer keine Angabe SO NAME
macht. SO SIZE
SO (hat die gleiche
Wirkung wie SO NAME)
_ Dieses Symbol kennzeichnet DO_
ein Leerzeichen (X'40'). Einzugeben ist:
DO + Leerzeichen
< Dieses Symbol kennzeichnet --<
die Endemarke auf der Tastatur.
Bei einigen Tastaturen ist die Einzugeben ist:
Endemarke auch mit EM -- + Endemarke
ENTER Mit ENTER wird die normale --< ENTER
Datenübertragungs-Taste
bezeichnet. Einzugeben ist:
DUE1 Bei älteren Terminals ist die -- + Endemarke + ENTER-Taste
entsprechende Taste mit DUE1
beschriftet.
Shift ENTER Shift Enter steht für die -- Shift ENTER
Datenübertragungsfunktion
DUE2. Shift bezeichnet die Um- Einzugeben ist:
schalttaste für Großbuchstaben. -- + SHIFT (Umschalten auf
DUE2 Bei älteren Terminals gibt es Großbuchstaben) + ENTER
eine eigene Taste mit der
Beschriftung DUE2.
Shift Reset Bild Shift Reset Bild steht für
die Terminalfunktion "Löschen
Bildschirmspeicher". Shift
bezeichnet die Umschalttaste
für Großbuchstaben.
LSP Bei älteren Terminals gibt es
eine eigene Taste mit der
Beschriftung LSP (Löschen Bild-
speicher).
K1 Diese Symbole kennzeichnen
K2 die gleichnamigen Datenüber-
K3 tragungstasten für die Kurz-
.... nachrichten K1, K2, K3, usw.
F1 Diese Symbole kennzeichnen
F2 die gleichnamigen Datenüber-
F3 tragungstasten F1, F2, F3, usw.
Fachwörter
Action-Code
Ein Action-Code ist eine bis zu fünfstellige alphanumerische Zeichenfolge, die in der Action-Spalte jedes Eintrags der Dateienliste angegeben werden kann. Action-Codes stehen für einfache Kommandos und haben keine Parameter. Will man bestimmte Verarbeitungsoptionen nur für eine oder wenige in der Liste aufgeführte Datenobjekte durchführen, so vereinfacht sich das Handling durch Verwendung der Action-Codes.
Connection
Eine Connection ist ein eigenständiger Dialog mit $DIALOG oder einer DCAM-/UTM-Anwendung, den der Benutzer jederzeit eröffnen und wieder beenden kann. Es sind bis zu 10 Connections pro geladenem CFS möglich. Das Wechseln zwischen den einzelnen Connections geschieht durch Drücken der K2-Taste und nachfolgender Eingabe der gewünschten Connection-Nummer.
Dateienliste
Nach der Eingabe der Selektionsbedingungen erscheint am Bildschirm eine Maske, in der die ausgewählten Datenobjekte (Dateien/Jobvariablen/Bibliothekselemente) in einer übersichtlichen Weise formatiert dargestellt werden.
Zur Eingabe im Kommandofeld der Dateienliste stehen neben allen BS2000-Kommandos eine Vielzahl zusätzlicher CFS-Kommandos zur Dateibearbeitung zur Verfügung. Außerdem bietet die Dateienliste für jedes angezeigte Datenobjekt eine Action-Spalte zum Eintragen von Action-Codes.
Hardcopy
Die Ein-/Ausgaben am Bildschirm werden von CFS zeilen- und spaltengerecht in einer druckaufbereiteten Datei protokolliert. Der Hardcopy-Modus kann in allen Masken von CFS, sowie in jeder von CFS eröffneten Connection eingeschaltet werden.
Help-System
Das Help-System ist eine Einrichtung in CFS, die es dem Benutzer erlaubt, sich auch am Bildschirm die im CFS-Benutzerhandbuch enthaltenen Informationen auf einfache und strukturierte Weise zu vergegenwärtigen. Darüber hinaus kann zu jedem Kommando, sowie zu jedem Eingabefeld einer Maske gezielt die entsprechende Hilfe-Information abgefragt werden.
Job-Report
Das Job-Report System ermöglicht das Starten von DO-Prozeduren im Enter-Modus. Für die DO-Prozedur notwendige Parameter werden von CFS erkannt und ggf. in einer eigenen Maske (Parameter-Maske) gepromptet. Nach Beendigung des Enter-Auftrags wird der Benutzer durch Ausgabe des formatierten SYSOUT-Protokolls automatisch über den Ablauf des Auftrags informiert.
Kommandogedächtnis
Der Benutzer hat die Möglichkeit, sich früher getätigte Eingaben am Bildschirm wieder anzeigen zu lassen und diese unverändert oder in abgeänderter Form erneut zur Ausführung zu bringen. Die Einrichtung des Kommandogedächtnisses steht zur Verfügung im Feld FILENAME-SELECT der Selektionsmaske, im Kommandofeld der Dateienliste, sowie bei allen Line-Mode Eingaben in beliebigen Connections. Das Kommandogedächtnis wird in allen CFS-Masken durch die Tasten Shift ENTER (DUE2) aktiviert. In Connections wird das Gedächtnis durch Eingabe des Zeichens '-' und Shift ENTER aktiviert.
Logging
Logging ist ein Zusatzservice von CFS in Connections. Bei eingeschaltetem Logging-Modus werden alle in dieser Connection getätigten Eingaben im physikalischen Format, d.h. mit Nachrichtenkopf und allen Feldattributen in einer ISAM-Datei protokolliert (mitgeschnitten). Für besondere Zwecke können neben Eingaben auch alle Bildschirmausgaben mitgeschnitten werden. Zum gleichen Thema siehe auch "Restore".
Restore
Restore ist ein Zusatzservice von CFS in Connections. Mit Aktivierung des Restore wird das Eingabemedium für diese Connection von der Tastatur auf eine im Logging-Modus (siehe oben) erstellte Datei gelegt. Damit ist es möglich, einmal erfaßte Dialoge beliebig oft und ohne Eingaben durch den Benutzer wieder ablaufen zu lassen. Im Restore-Modus sind verschiedene Varianten möglich:
a) automatisches Ablaufenlassen eines Dialogs ohne Benutzereingabe (Batch-Modus).
b) Ablaufenlassen des Dialogs, wobei der Benutzer jede aus der LOG-Datei gelesene Eingabe durch Drücken der Enter-Taste bestätigen muß (Step-Modus).
c) automatisches Ablaufenlassen eines Dialogs, wobei die aktuell empfangenen Ausgabenachrichten mit den mitgeschnittenen Ausgaben verglichen werden. Bei Ungleichheit wird der Benutzer informiert (Compare-Modus).
d) Simulation des mitgeschnittenen Dialogs am Bildschirm. Alle Ein- und Ausgaben werden nur am Bildschirm dargestellt und nicht an den Kommunikationspartner gesendet bzw. von diesem empfangen (Phantom-Modus).
Selektion
Nach dem Programmaufruf wird dem Benutzer die leere Selektionsmaske angeboten. Hier kann er sich überlegen, mit welchen Datenobjekten er in nächster Zeit arbeiten möchte. Durch entsprechende Eingaben in der Selektionsmaske können diese Datenobjekte ausgewählt werden. Z.B. Dateien mit bestimmten Eigenschaften (Suchbegriffe im Namen, bestimmtes Änderungsdatum und/oder Fcbtyp, usw.), Elemente einer Bibliothek mit bestimmten Eigenschaften oder Jobvariablen.
Falls keine Selektion von Datenobjekten erfolgen soll, z.B. weil der Benutzer lediglich Connections eröffnen möchte, so ist im ersten Feld der Selektionsmaske "NO" einzutragen.
Startup
Eine nach dem Aufruf von CFS automatisch ausgeführte Folge von Kommandos. Die auszuführenden Kommandos sind in einer Datei unter der Benutzerkennung des Aufrufers abgelegt. Der Name der Startup-Datei muß in einer festgelegten Art und Weise gebildet sein (CFS. STARTUP. ...).
Variable Action
Eine Variable Action ist eine komplexe Verarbeitungsinstruktion, die auf eine gezielt ausgewählte Gruppe von Datenobjekten angewendet werden kann. Die durch Variable Actions bezeichneten Verarbeitungsinstruktionen können durch Parameter modifiziert werden. Damit ist es möglich, eine zuvor beliebig zusammengestellte Menge von Dateien/Jobvariablen/Bibliothekselementen mit einem einzigen Kommando einheitlich zu bearbeiten.