BCMAP BCMAP-Savedatei in Prozedurformat übersetzen
BCMAP file1, file2 [, R|P]
Mit dem Systemverwalter bzw. Konsol-Kommando BCMAP FUNCT=SAVE,FILE=file1 können die aktuellen BCMAP-Zuordnungen in einer Datei gesichert werden. Die Zuordnungen werden in der Save-Datei in einem internen Format abgelegt, welches für den Benutzer nicht interpretierbar ist. Das CFS-Kommando BCMAP erzeugt aus einer BCMAP-Savedatei eine ausführbare Run-Datei oder eine DO-Prozedur. Die BCMAP-Anweisungen werden somit wieder in Klartext umgewandelt. Die von CFS erzeugte Ausgabedatei kann vom Benutzer geändert und z.B. unter einer anderen Umgebung zur Ausführung gebracht werden.
file1 Name der mit BCMAP FUNCT=SAVE,FILE=file1 erzeugten Sicherungsdatei.
file2 Name der von CFS zu schreibenden Ausgabedatei.
R|P Die Ausgabedatei wird als Run-Datei (Standard) bzw. als BS2000 DO-Prozedur erzeugt.
Eine Run-Datei enthält Anweisungen ohne Fortsetzungszeilen in einer Länge bis zu 200 Bytes. In einer BS2000 Do-Prozedur sind die Anweisungen u.U. über mehrere Zeilen verteilt mit Fortsetzungszeichen '-' in Spalte 72.
Hinweise:
Das BCMAP-Kommando von CFS kann auch als "Stand-Alone" Funktion aufgerufen werden, ohne daß CFS geladen ist. Der Programmaufruf is in folgender Form anzugeben: /EXEC (BCMAP,$CFS.CFSLIB) .
Die Namen der Ein- und Ausgabedateien werden in diesem Fall von der Eingabequelle SYSDTA angefordert.