Der Benutzer kann für alle innerhalb von CFS ausgegebenen Bildschirmmasken eine Protokollierung veranlassen. CFS protokolliert die Bildschirmmasken zeilen- und spaltengerecht. Außer Bildschirmmasken werden auch die ausgeführten Actions protokolliert.
Durch das Kommando HC wird die Protokollierung (Hardcopy-Modus) eingeschaltet. Von diesem Zeitpunkt an werden alle Masken und Actions des Grundprozeßes von CFS protokolliert. Der Hardcopy-Modus kann wieder ausgeschaltet werden durch das Kommando NHC (No HardCopy).
Ohne den Hardcopy-Modus explizit einzuschalten, können einzelne Masken im Basisprozeß von CFS (z.B. Ausschnitte aus der gerade angezeigten Display-Datei) auch protokolliert werden, indem sie mit der Datenübertragungstaste F3 abgesendet werden. Es ist jedoch zu beachten, daß jede mit F3 protokollierte Maske im ausgedruckten Listing auf einer neuen Seite erscheint. Im normalen Hardcopy-Modus (HC-Kommando) werden nach Möglichkeit mehrere Masken auf einer Druckseite untergebracht. Das Absenden einer CFS-Maske mit F3 wird, abgesehen von der Protokollierung, wie ENTER behandelt.
Über ein File-Kommando mit LINK=HARDCOPY kann eine Hardcopy-Datei mit einem vorgegebenen Namen zugewiesen werden.
Auch für alle mit OC eröffneten Connection können die Ein-/Ausgaben mitprotokolliert werden. Für eine Connection kann der Hardcopy-Modus auf zweierlei Arten aktiviert werden. Entweder innerhalb der Connection selbst durch HC [datei] [, params] oder im Grundprozeß von CFS durch HCn. Der Hardcopy-Modus wird ausgeschaltet durch das Kommando NHC (einzugeben innerhalb der Connection) bzw. durch NHCn (einzugeben im Feld COMMAND in der Grundmaske).
Das Hardcopy-Kommando mit den möglichen Optionen ist im folgenden dargestellt.
HC [n] [datei] [, L] [, B] [, T] [, E|O] [, A|F] [, G|I] [, S] [, R] [, RS] [, SMO]
Alle Optionen des HC-Kommandos sind wahlweise. Werden sie nicht angegeben, so gelten die entsprechenden Standardwerte.
n Im Basisprozeß von CFS ist die Nummer n im HC-Kommando anzugeben, falls der Hardcopy für die Connection n gewünscht wird.
Wird im Basisprozeß von CFS keine Nummer n im HC-Kommando angegeben, so wird der Hardcopy-Modus für die CFS-Grundebene eingeschaltet.
Befindet sich der Benutzer in einer Connection, so muß die Nummer n im HC-Kommando nicht angegeben werden, um den Hardcopy-Modus für die aktuelle Connection einzuschalten.
datei Name der Datei, in der der Dialog abgelegt werden soll. Die Hardcopy-Datei wird stets in der Benutzerkennung des Grundprozeßes von CFS erzeugt. Es können für jede Connection eigene Hardcopy-Dateien angelegt werden.
Existiert die angegebene Hardcopy-Datei bereits und wurde keine der Optionen O/E (siehe unten) angegeben, so wird der Benutzer gefragt, ob die bestehende Hardcopy-Datei erweitert oder überschrieben werden soll.
Falls der Hardcopy-Vorgang in der Connection zeitweilig ausgeschaltet wurde (NHC) und mit HC später wieder eingeschaltet wird, so wird die zuletzt eröffnete Hardcopy-Datei erweitert.
Wird beim ersten HC-Kommando innerhalb einer Connection kein Dateiname angegeben, so wird eine Hardcopy-Datei mit dem Standardnamen CFS.HARDCOPY. yymmdd.hhmm.tsn angelegt.
L Laserdruck-Aufbereitung:
Die Hardcopy-Datei wird im laserausdruckbaren Format (ND-/HPFILE) geschrieben. Helle und halbhelle Maskenfelder, geschützte und ungeschützte Maskenfelder können mit der Laser-Option auch im Druckbild entsprechend dargestellt werden.
Die mit der L-Option erzeugte Hardcopy-Datei kann mit dem BS2000 Kommando /DO CFS.DO.PRINT,datei ausgedruckt werden.
Die DO-Prozedur CFS.DO.PRINT, sowie die zugehörige CFS.ND-/HPFILE müssen unter TSOS zur Verfügung stehen und shareable sein. Der Systemverwalter muß die PROC-Anweisung dieser Prozedur evtl. noch bezüglich der verwendeten HP-/ NDFILE und der verwendeten Zeichensätze anpassen. Hinweise hierzu sind in der Prozedurdatei enthalten.
Standard: L-Option ausgeschaltet, d.h. die Hardcopy-Datei wird im normalen Druckformat erzeugt.
B Before-Images (nur in Connections):
Bei Bildschirmmasken wird zusätzlich zur standardmäßigen Protokollierung nach der Benutzereingabe auch die Maske im Zustand vor der Eingabe protokolliert.
Standard: B-Option ausgeschaltet (keine Before-Images).
T Time-Stamps:
Die protokollierten Ein-/Ausgaben werden zusammen mit Datum und Uhrzeit in der Hardcopy-Datei abgelegt.
Standard: T-Option ausgeschaltet (kein Time-Stamping).
E | O Extend/Overwrite:
E Falls die angegebene Hardcopy-Datei bereits existiert, so wird sie im Extend-Modus eröffnet.
O Die angegebene Hardcopy-Datei wird im Output-Modus eröffnet, d.h. der bisherige Inhalt wird überschrieben. Anstelle von 'O' kann auch 'N' (New file) angegeben werden.
Standard: Falls eine Hardcopy-Datei gleichen Namens bereits existiert, wird der Benutzer gefragt, ob er die bestehende Datei überschreiben oder erweitern möchte.
A | F 1)   Mit Laseraufbereitung (L-Option eingeschaltet):
A Die Anzeigesteuerzeichen der Bildschirmmasken werden auf hell und halbhell untersucht. Halbhelle Felder werden im grau hinterlegten Zeichensatz dargestellt.
F Die Feldbehandlungszeichen der Bildschirmmasken werden auf geschützte und ungeschützte Felder untersucht. Geschützte Felder werden im grau hinterlegten Zeichensatz dargestellt.
Die A- und F-Option dürfen nicht zusammen angegeben werden.
Standard: A-Option (Anzeigesteuerzeichen werden ausgewertet).
2)   Ohne Laseraufbereitung (L-Option nicht eingeschaltet):
F In der Hardcopy-Datei werden die IS2-Folgen der Bildschirmmasken mit abgelegt. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die IS2-Folgen selbst in geeignete Umschaltzeichen für besondere Zeichensätze des Laserdruckers umzuwandeln.
A In der Hardcopy-Datei werden die IS3-Folgen der Bildschirmmasken mit abgelegt. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, die IS3-Folgen selbst in geeignete Umschaltzeichen für besondere Zeichensätze des Laserdruckers umzuwandeln.
Die F-Option und die A-Option können auch zusammen angegeben werden. In der Hardcopy-Datei erscheinen dann IS2- und IS3-Folgen.
Standard: A-/F-Option ausgeschaltet (IS2-/IS3-Folgen werden nicht in die Hardcopy-Datei übernommen).
G | I Nur bei eingeschalteter L-Option: German/International
G Deutsche Umlaute werden im Laserausdruck als solche dargestellt. Dies erfolgt unabhängig von der Darstellung am Bildschirm.
I Deutsche Umlaute werden gemäß der internationalen Zeichendarstellung in der Hardcopy-Datei als eckige/geschweifte Klammern dargestellt.
Standard: G-Option (Darstellung der deutschen Umlaute).
S Screen. Nach Eingabe des HC-Kommandos im Line-Modus in einer Connection werden normalerweise alle Ausgaben und Eingaben in der Hardcopy-Datei festgehalten. Der Inhalt des Bildschirms zum Zeitpunkt des HC-Kommandos wird hierbei nicht erfaßt. Mit der S-Option wird nach dem Einschalten des Hardcopy-Modus der gesamte, zu diesem Zeitpunkt sichtbare Bildschirminhalt in der Hardcopy-Datei festgehalten. Die S-Option ist nur sinnvoll bei Eingabe des HC-Kommandos im Line-Modus in einer Connection.
Standard: S-Option nicht eingeschaltet.
R Reduced. Reduzierte Ausgabe in die Hardcopy-Datei. Bei der reduzierten Ausgabe wird auf die Bildschirmrahmen verzichtet. Darüberhinaus werden nur die Bildschirmzeilen 5 bis 23 bzw. 6 bis 23 (Help-System) protokolliert. Dies hat zur Folge, daß z.B. im Display-Modus von CFS nur die am Bildschirm angezeigten Dateiinhalte in der Hardcopy-Datei erscheinen.
Der R-Modus ist nicht sinnvoll bei laseraufbereiteten Hardcopy-Dateien (siehe Parameter L) sowie beim Hardcopy von Connections.
Standard: R-Option nicht eingeschaltet.
RS Reduced Size: Dieser Modus bewirkt beim Hardcopy von Bildschirmmasken, daß die Umrahmung der Masken unterdrückt wird. Außerdem werden in den Ausgabesätzen alle rechts stehenden Blanks gelöscht. Damit wird eine deutliche Reduzierung der Dateigröße besonders bei umfangreichen Hardcopy-Vorgängen erreicht.
SMO Single Mask Output: Bei mehreren aufeinanderfolgenden Masken wird nur die letzte in der Hardcopy-Datei aufgezeichnet. D.h. nach jeder Maskenaufzeichnung wird die Hardcopy-Datei automatisch geschlossen und vor der nächsten Maske mit Open Output geöffnet.
NHC-Kommando
NHC | NHCn Hardcopy-Modus für CFS-Grundebene/für Connection n ausschalten.
In einem Nebenprozeß wird die Hardcopy-Datei bei LOGOFF/KDCOFF, Disconnect/ Connection Lost automatisch geschlossen.
Hinweise:
HC-Kommando in Connections.
Innerhalb einer Connection kann das HC-Kommando sowohl im Line-Modus, als auch im Format-Modus eingegeben werden. In einer Bildschirmmaske ist das HC-Kommando im ersten modifizierbaren Feld einzutragen. Eine Ausnahme hiervon bildet der EDT. Hier ist das HC-Kommando in der 24-ten Zeile (Kommandozeile) einzugeben. In der gleichen Maske darf außerdem kein weiteres Feld modifiziert werden. Dasselbe gilt für das NHC-Kommando.
Shift Reset Bild Bei Bildschirmmasken, in denen das erste modifizierbare Feld nicht zur Aufnahme des HC-Kommandos ausreicht, kann mit der Taste Shift Reset der Bildschirm gelöscht und in Zeile 1, Spalte 1 das gewünschte HC-Kommando eingegeben werden.