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| 16. Bearbeitung von LMS-Bibliotheken |
| LMS-Bibliotheken existieren in zwei verschiedenen Ausprägungen: LMS-ISAM (OSM) und PLAM. In den folgenden Seiten wird auf die jeweiligen Besonderheiten der Bibliotheken bei der Bearbeitung durch CFS eingegangen. |
| Bibliotheken vom Typ LMS-ISAM (OSM) |
| In CFS werden Elemente einer LMS-ISAM Bibliothek in dem folgenden Format dargestellt: |
} dd.mm.yy hh:mm:ss HOST: ........ TSN: .... USER-ID: ........{
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Datum der letzten Änderung
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Version des Bibliothekselements
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Name des Bibliothekselements
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S: Element einer Source-Bibliothek
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M: Element einer Makro-Bibliothek
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nnnn: Anzahl der im Element enthaltenen Sätze.
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{________________________________________________________}
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Zeit in Tagen, seitdem das Element zum letzten Mal verändert
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wurde. Aufgrund des Kommandos DATE wird in dieser Spalte
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das Datum in der Form dd.mm.yy angezeigt.
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![]() Durch Klicken mit der Maus erhalten Sie eine Beschreibung zum gewünschten Feld. |
| Auswahl der Elemente mit den jeweils höchsten Versionen | |
| VER | Durch Angabe dieser User Option wird die Anzahl der unter dem Elementnamen gespeicherten Versionen ausgegeben. In der Dateienliste wird nur die höchste Version eines jeden Elements angezeigt. Mit dem Action-Code NP können alle Versionen des Elements selektiert werden. |
| Aufnahme von Elementen in eine LMS-ISAM Bibliothek (Add). | |
| Wird bei der Aufnahme von Dateien in eine LMS-Bibliothek der Elementname nicht explizit angegeben, so wird er aus den letzten 8 Zeichen der letzten Teilqualifizierung des Dateinamens gebildet. Enthält der Dateiname ein Zeichen '#', so werden die darauf folgenden Zeichen von CFS als Versionsangabe für das LMS-Bibliothekselement interpretiert. | |
| Es folgt eine Zusammenstellung der Kommandos, durch die die Art der Aufnahme von Dateien in eine LMS-ISAM Bibliothek gesteuert wird. | |
| AC | NAC | Add Compressed/No Add Compressed (nur für LMS-ISAM). |
| Nachfolgende ADD-Kommandos/Actions bewirken eine komprimierte/unkomprimierte Abspeicherung in die Bibliothek. | |
| Standardwert: AC (komprimierte Abspeicherung). | |
| Der NAC-Modus kann auch durch /SETSW ON=10 gesetzt werden. | |
| (Anfangseinstellung: /SETSW OFF=10 entspricht AC-Modus). | |
| AI | NAI | Add with Increment of version/No Increment of version (nur für LMS-ISAM). |
| AI | Die Aufnahme eines Datenobjekts (Datei/Bibliothekselement) in eine Bibliothek erfolgt in der Weise, daß die Versionsnummer gegenüber dem letzten bereits gespeicherten Element gleichen Namens um 001 erhöht wird. Falls noch kein entsprechendes Element in der Bibliothek existiert, wird ein Element mit der Version 001 erzeugt. |
| NAI | Bei der Aufnahme eines Datenobjekts (Datei/Bibliothekselement) in eine Bibliothek wird das bereits gespeicherte Element gleichen Namens mit der höchsten Version überschrieben. Existiert noch kein Element des entsprechenden Namens, so wird ein neues Element mit der Version 001 angelegt. |
| Standard: NAI, d.h. es wird keine automatische Versionserhöhung vorgenommen. | |
| Bibliotheken vom Typ PLAM (Programmbibliotheken) |
| Elemente einer PLAM-Bibliothek werden bezeichnet durch: |
| 1) | Element-Typ (1 bis 8 Stellen). | |
| 2) | Elementbezeichnung (1 bis 64 Stellen), | |
| 3) | Versionsbezeichnung (1 bis 24 Stellen). | |
| In CFS werden Elemente einer PLAM-Bibliothek in dem folgenden Format dargestellt: |
} dd.mm.yy hh:mm:ss HOST: ........ TSN: .... USER-ID: ........{
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} * 102 %M xxxxxxxxxxxxxxxx . . . . . . . . . . . 011 79 17:55: {
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Versionsbezeichnung des Elements.
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Im Unterschied zu LMS wird die
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Standardversion @ im Elementnamen
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nicht dargestellt.
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Elementbezeichnung
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Elementtyp: C/D/J/M/P/R/S/X
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%: Das Element ist mit einer Basic Access Control
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Liste (BACL) geschützt (siehe S. 4-/6-).
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$: Das Element ist mit Guard geschützt
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| nnn: Anzahl der vom Element in der Bibliothek belegten
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PAM-Seiten.
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Delta-gespeichertes Element.
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In der Liste wird die Delta-Version mit der höchsten Nummer
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angezeigt. Bei Angabe der User Option DELTA in der
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Selektionsmaske werden alle gespeicherten Delta-Versionen
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in der Liste angezeigt.
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{________________________________________________________} |
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Zeit in Tagen, seitdem das Element zum letzten Mal verändert
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wurde. Aufgrund des Kommandos DATE wird in dieser Spalte
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das Datum in der Form dd.mm.yy angezeigt.
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{____________________________________________________________}
Uhrzeit der letzten Änderung am Bibliothekselement.
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| In CFS stehen für die vollständige Bezeichnung eines PLAM-Elements 44 Stellen zur Verfügung. Diese können frei zwischen Typ-, Element- und Versionsbezeichnung aufgeteilt werden. Abweichend von LMS kann eine beliebige, bis zu acht Stellen lange Typbezeichnung verwendet werden. |
| Kommandos zur Steuerung der Typ-Überprüfung |
| CFS kann bei Aufnahme (Add) von Elementen in PLAM-Bibliotheken den Elementtyp auf LMS-Kompatibilität prüfen. Es sind zwei Alternativen möglich: |
| a) | Nicht LMS-kompatible Typbezeichnungen werden abgewiesen |
| b) | Der Benutzer wird gefragt, ob er wirklich ein Element mit einer nicht LMS-kompatiblen Versionsbezeichnung in der Bibliothek abspeichern möchte. |
| CT | Check Types. Nur LMS-kompatible Elementtypen werden bei Aufnahme in PLAM-Bibliotheken zugelassen. |
| CTQ | Check Types Query. Bei nicht LMS-kompatiblen Elementtypen wird eine Bestätigung durch den Benutzer verlangt (Standard). |
| NCT | No Check Types. Es erfolgt keine Typ-Überprüfung durch CFS. |
| LMS-kompatible Elementtypen sind: | |
| C | Coreimage (mit TSOSLNK gebundene Programme) | |
| D | Document/Data | |
| H | von H-Assembler erzeugte Daten | |
| J | JCL (DO-/Enter-Prozeduren) | |
| L | vom Binder des BS2000 erzeugte Daten | |
| M | Macro | |
| P | Print (mit SPACE=E ausdruckbare Listdateien) | |
| R | Relocatable (Objektmodule) | |
| S | Source | |
| X | Extra | |
| Auswahl aller Elemente mit einen GUARD-Zugriffsschutz | |
| GUARD | Es wird angezeigt, welche Zugriffsarten für Dateien/PLAM-Bibliothekselemente mit Guard geschützt sind (ab BS2000 V11.0). |
| R: | Der lesende Zugriff (Read) ist mit Guard geschützt | |
| W: | Der schreibende Zugriff (Write) ist mit Guard geschützt | |
| X: | Der ausführende Zugriff (Exec) ist mit Guard geschützt | |
| Mit den Selektionsangaben Y | N werden alle Datenobjekte ausgewählt, für die mindestens eine Zugriffsart mit Guard geschützt ist, bzw. alle, für die kein Guard-Schutz definiert ist. | |
| Mit den Selektionsangaben [-] R|W|E [=name] werden alle Datenobjekte ausgewählt, für die eine bestimmte Zugriffsart [nicht] mit einem beliebigen Guard bzw. mit einem Guard des angegebenen Namens geschützt ist. | |
| Selektionsparameter: Y | N | [-]R|W|E [=name] | |
| Beispiele: | |
GUARD W
| Es werden alle Dateien/Bibliothekselemente selektiert, die bezüglich des schreibenden Zugriffs mit einem Guard geschützt sind. | |
| GUARD R=$TSOS.READGUARD |
| Es werden alle Dateien/Bibliothekselemente selektiert, die bezüglich des lesenden Zugriffs mit einem Guard des Namens $TSOS.READGUARD geschützt sind. | |
| Auswahl aller Elemente, die von einem Benutzer ausgeliehen sind | |
| HOLD | Hold-Status für PLAM-Elemente. Ab LMS Version 3.0 können Elemente einer Bibliothek ausgeliehen werden. Dies bedeutet, daß die Benutzerkennung des Entleihers im Inhaltsverzeichnis der Bibliothek vermerkt wird. Nur Benutzer, die unter der Kennung des Entleihers angeloggt sind, können das Element in der gleichen oder in einer höheren Version ändern oder kopieren. |
| Die User Option HOLD zeigt den Ausleihstatus der einzelnen Elemente. Die Anzeige 'N' bedeutet, daß das Element nicht ausgeliehen ist. Falls das Element ausgeliehen ist, wird die Benutzerkennung des Entleihers angezeigt. | |
| Selektionsparameter: N | Y [:user-id] (user-id ohne $ und Punkt) | |
| Durch die Selektionsangabe Y werden alle ausgeliehenen Elemente ausgewählt. | |
| Mit Y:user-id werden alle Elemente ausgewählt, die unter einer bestimmten Kennung ausgeliehen wurden. | |
| Hinweise: | |
| Bibliothekselemente können mit dem Action-Code HOLD ausgeliehen werden. Mit NHOLD kann der Ausleihstatus zurückgesetzt werden. Für weitere Informationen hierzu siehe Seite 6-. | |
| Für eine ausführliche Beschreibung der Auswirkungen von HOLD wird auf das LMS-Benutzerhandbuch Version 3.0 verwiesen: Kapitel 3 (Elemente), Abschnitt 3.6 (Elementschutz/Datenschutz), Thema: "Übersicht über notwendige Rechte für LMS-Aktionen". | |
| Bibliothekselement ausleihen/Ausleihung zurücksetzen | |
| HOLD | NHOLD | Ab LMS Version 3.0 können Elemente einer Bibliothek ausgeliehen werden. Dies bedeutet, daß die Benutzerkennung des Entleihers im Inhaltsverzeichnis der Bibliothek vermerkt wird. Nur Benutzer, die unter der Kennung des Entleihers angeloggt sind, können das Element in der gleichen oder in einer höheren Version ändern oder kopieren. |
| Mit dem Action-Code HOLD wird ein Element ausgeliehen. Hierbei ist es von Bedeutung, unter welcher Benutzerkennung die Ausleihung erfolgt. | |
| Mit dem Action-Code NHOLD wird der Ausleihstatus für ein Element zurückgesetzt. | |
| Anzeige der Elemente mit der jeweils höchsten Versionsnummer | |
| VER | Es wird die Anzahl der unter dem Elementnamen gespeicherten Versionen ausgegeben. Bei Angabe der User Option VER wird nur die höchste Version eines jeden Elements in der Dateienliste angezeigt. Dies ist insbesondere auch bei nicht deltagespeicherten PLAM-Elementen der Fall. Bei deltagespeicherten PLAM-Elementen wird standardmäßig nur die höchste Version in der Dateienliste angezeigt. |
| Aufnahme von Elementen in eine PLAM-Bibliothek (Add). |
| Bei Aufnahme von Dateien wird der Elementname aus dem vollständigen Dateinamen (ohne User-Id) gebildet. Der Elementtyp sowie die Versionsbezeichnung können zusätzlich angegeben werden. Falls der Elementtyp im Add-Kommando nicht angegeben ist, wird S/ als Standard-Typ angenommen. Falls die Elementversion im Add-Kommando nicht angegeben ist, wird bei bereits existierenden Elementen dasjenige mit der höchsten Version überschrieben. Bei neu aufzunehmenden Elementen wird /ß (X'FF') als Standard-Versionsbezeichnung verwendet. |
| PLAM-Bibliotheken und Delta-Speicherung |
| User Option DELTA |
| Die User Option DELTA erfüllt bei der Selektion von PLAM-Bibliotheken drei verschiedene und voneinander unabhängige Funktionen. Die Funktionen a) und b) sind an die bloße Angabe der User Option in der Selektionsmaske und nicht an spezielle Selektionsparameter gebunden. |
| a) | Bei delta-gespeicherten Bibliothekselementen werden durch die Angabe der User Option alle vorhandenen Versionen mit einem eigenen Eintrag in der Dateienliste dargestellt. In Normalfall, d.h. falls die User Option nicht angegeben wurde, wird bei delta-gespeicherten Bibliothekselementen jeweils nur die höchste vorhandene Version mit einem Eintrag in der Dateienliste dargestellt. |
| b) | Wird eine in der Dateienliste aufgeführte delta-gespeicherte Elementversion mit der User Option ONXADD in eine andere PLAM-Bibliothek übertragen, so wird das Element in Delta-Form in die neue Bibliothek übernommen. In Normalfall, d.h. ohne Angabe der User Option wird ein delta-gespeichertes Element bei ONXADD als nicht deltagespeichertes Element übertragen, falls das Element in der Zielbibliothek noch nicht existiert oder zumindest nicht als Delta-Element existiert. |
| c) | Durch Angabe der User Option werden bei delta-gespeicherten Elementen einer PLAM-Bibliothek alle vorhandenen Delta-Versionen in der Dateienliste dargestellt. In der User Option Spalte wird für jede Element-Version die bezüglich der Delta-Bildung verwendete Basisversion angezeigt. Die erste Version eines Elements hat definitionsgemäß sich selbst als Vorgänger. In der Liste wird die erste Version durch einen Stern (*) in der User Option Spalte dargestellt. |
| Durch den Selektionsparameter Y werden nur die delta-gespeicherten Elemente der PLAM-Bibliothek selektiert. | |
| Durch den Selektionsparameter N werden alle nicht delta-gespeicherten Elemente der PLAM-Bibliothek selektiert. | |
| Aufnahme von Elementen in eine PLAM-Bibliothek: Kommando ADD / Variable Action ONXADD |
| Wird ein Element aus einer anderen Bibliothek oder eine Datei mit ONXADD in eine PLAM-Bibliothek übertragen, so sind bei der Delta-Speicherung verschiedene Fälle zu unterscheiden: |
| 1) | In der Variablen Action ONXADD wurde der Parameter CA (Copy All) angegeben. In diesem Fall werden bei einem deltagespeicherten Element automatisch alle Deltaversionen strukturerhaltend in die Zielbibliothek übertragen. Die folgenden Punkte 2) und 3) beziehen sich auf den Fall, daß die CA-Option nicht angegeben wurde (Standard). |
| 2) | In der Zielbibliothek existiert bereits ein Element des angegebenen Namens und Elementtyps. In diesem Fall wird die Speicherungsform des bereits bestehenden Elements beibehalten. Dies bedeutet: |
| a) | Es liegt ein Element als Voll-Element (d.h. in nicht delta-gespeicherter Form) vor. Das bisherige Element wird durch das neu aufzunehmende Element gleichen Namens überschrieben, sofern nicht verschiedene Versionsnummern vorliegen. |
| b) | Es liegt ein Element in delta-gespeicherter Form vor. Das neu aufzunehmende Element (die neu aufzunehmende Datei) wird als eine neue Version durch Ergänzung um die nächsthöhere Versionsnummer an den bestehenden Delta-Baum angehängt. Das alte Element wird dadurch nicht überschrieben und steht weiterhin zur Verfügung. |
| 3) | In der Zielbibliothek existiert kein Element des angegebenen Namens. In diesem Fall sind folgende Möglichkeiten gegeben: |
| a) | Das zu übertragende Element liegt in der Ursprungsbibliothek in nicht delta-gespeicherter Form vor. Das Element wird dann ebenfalls in nicht delta-gespeicherter Form in der Zielbibliothek angelegt. |
| b) | Das zu übertragende Element liegt in der Ursprungsbibliothek in delta-gespeicherter Form vor. |
| - | Das Element wird in der Zielbibliothek in nicht delta-gespeicherter Form angelegt, falls die User Option DELTA bei der Selektion der Ursprungsbibliothek nicht angegeben wurde. |
| - | Das Element wird in der Zielbibliothek in delta-gespeicherter Form angelegt, falls die User Option DELTA bei der Selektion der Elemente der Ursprungsbibliothek angegeben wurde. |
| Die ausführliche Beschreibung der User Option DELTA finden Sie auf Seite 4-. | |
| PLAM-Bibliothekselemente in delta-gespeicherte Form konvertieren | |
| ONXCONV DELTA=vers |
| Die durch den Action-Code X gekennzeichneten PLAM-Bibliothekselemente werden in Basiselemente für Delta-Speicherung angelegt (Delta Install Version). | |
| vers | 1- bis zehnstellige numerische Versionsbezeichnung des Delta-Elements. | |
| Bei jeder nachfolgenden Modifikation des Bibliothekselements wird die Versionsbezeichnung von CFS automatisch um 1 erhöht. Es ist daher sicherzustellen, daß in der anfänglichen Version genügend viele Stellen reserviert werden. Z.B. ONXCONV DELTA=0001. Das so eingerichtete Delta-Element kann 9998 mal modifiziert werden. | ||
| Hinweise: | |
| Es können nur solche PLAM-Elemente in Delta-Form konvertiert werden, die keine Format-B Sätze enthalten. Nicht konvertiert werden können z.B. gebundene Programmphasen (TYP=C) und andere als Bibliothekselemente archivierte PAM-Dateien. | |
| Voraussetzung für die korrekte Bearbeitung von delta-gespeicherten Elementen einer PLAM-Bibliothek ist, daß LMS in der Version 1.4 oder höher im Rechenzentrum zur Verfügung steht. | |
| Guard-Schutz für Bibliothekselemente festlegen | |
| ONXGUARD [%name | %? [,JRS=jrfile]] [R=guard|*NONE|*SAME] [,W=guard|*NONE| *SAME] [,E=guard|*NONE|*SAME] |
| Die mit X markierten PLAM-Bibliothekselemente werden mit einem Guard-Schutz versehen. Falls keine Parameter angegeben sind, werden diese in einer gesonderten Maske angefordert. | |
| %name | Die Parameterangaben für die Variable Action ONXGUARD werden dem angegebenen Parameterset entnommen. Die Speicherung des Parametersets erfolgt mit dem CFS-Kommando SPGUARD %name. | |
| JRS=jrfile | Name der JRSAVE-Datei, in der der Parameterset gespeichert ist. | |
| Standard: CFS.JRSAVE.xxxx. Näheres hierzu siehe Seite 27-. | ||
| R=guard | Der lesende Zugriff auf das Datenobjekt wird mit einem Guard des angegebenen Namens geschützt. Ein Guard kann wie eine Datei mit PVS-ID, User-ID und Name angegeben werden. Der Name ist auf acht Stellen begrenzt. | |
| R=*NONE | Der lesende Zugriff wird weder durch Guard-, noch durch Basic-Access (BACL) Zugriffskontrollen überwacht. | |
| R=*SAME | Die Rechte des lesenden Zugriffs auf das Datenobjekt werden nicht verändert. | |
| W=guard | Der schreibende Zugriff auf das Datenobjekt wird mit einem Guard des angegebenen Namens geschützt. | |
| W=*NONE | Der schreibende Zugriff wird weder durch Guard-, noch durch Basic-Access (BACL) Zugriffskontrollen überwacht. | |
| W=*SAME | Die Rechte des schreibenden Zugriffs auf das Datenobjekt werden nicht verändert. | |
| E=guard | Der ausführende Zugriff auf das Datenobjekt wird mit einem Guard des angegebenen Namens geschützt. | |
| E=*NONE | Der ausführende Zugriff wird weder durch Guard-, noch durch Basic-Access (BACL) Zugriffskontrollen überwacht. | |
| E=*SAME | Die Rechte des ausführenden Zugriffs auf das Datenobjekt werden nicht verändert. | |
| Hinweis: | |
| Bei dem Schutz von PLAM-Elementen mit der Variablen Action ONXGUARD wird die Existenz der angegebenen Guards nicht geprüft. Wird eine Zugriffsart, z.B. R (Read) mit einem nicht existierenden Guard geschützt, so ist der entsprechende Zugriff (z.B. Read) für alle Benutzer solange gesperrt, bis ein Guard mit dem angegebenen Namen eingerichtet wird. | |
| Zugriffsrechte (Basic Access Control List) für PLAM-Element ändern | |
| Vorbemerkungen: | |
| Für ein Element einer PLAM-Bibliothek gilt als User (Owner) die Benutzerkennung unter der die Bibliothek katalogisiert ist. | |
| Die Einrichtung der BACL's steht ab BS2000 V10 zur Verfügung. Bei PLAM-Bibliotheken ist eine LMS-Version >= 2.0 erforderlich. | |
| Bezüglich der Standard-Schutzattribute siehe Action-Code SP. | |
| AM | Access Modify. |
| Dieser Action-Code setzt voraus, daß bei der Selektion der Dateienliste die User Option BACL[F] angegeben wurde. | ||
| Die im Listeintrag dargestellten BACL-Attribute werden überschreibbar und können direkt modifiziert werden. Um eine Zugriffsart für eine bestimmte Benutzerdomäne zu verbieten, ist an der entsprechenden Stelle das Zeichen '-' einzutragen. Um einen Zugriff zu erlauben, ist die Bezeichnung der Domäne (UGO) bzw. die Art des Zugriffs (RWX) einzutragen. | ||
| AA[x] | Access All. |
| x | U | G | O: | |
| Alle Zugriffsarten (d.h. Read/Write/Exec) werden für die angegebene Domäne erlaubt. Für x kann eine beliebige Kombination der Buchstaben U, G, O angegeben werden. Z.B. bewirkt der Action-Code AAUGO, daß alle Benutzer uneingeschränkten Zugriff auf das Element haben. | ||
| x | W | R | X: | |
| Allen Domänen (d.h. User/Group/Others) wird die angegebene Zugriffsart erlaubt. Für x kann eine beliebige Kombination der Buchstaben W, R, X angegeben werden. | ||
| Der Action-Code AA ohne einen Zusatz x bewirkt, daß das Element von allen Domänen ohne Einschränkung bearbeitet werden kann. | ||
| ANx | Access No. |
| x | U | G | O: | |
| Alle Zugriffsarten (d.h. Read/Write/Exec) werden für die angegebene Domäne gesperrt. Der Eigentümer (User) kann diese Einstellung jederzeit wieder ändern. Für x kann eine beliebige Kombination der Buchstaben U, G, O angegeben werden. | ||
| x | W | R | X: | |
| Für alle Domänen (d.h. User/Group/Others) wird die angegebene Zugriffsart gesperrt. Für x kann auch eine beliebige Kombination der Buchstaben W, R, X angegeben werden. | ||
| AN | No Basic Access Control List. Beim Zugriff auf das Element sind die BACL-Prüfungen nicht aktiv. Eine Standard Basic Access Control List kann z.B. durch Eingabe des Action-Codes AS wieder aktiviert werden. |
| AWx | ARx | AXx |
| Schreibenden/Lesenden/Ausführenden Zugriff für eine bestimmte Gruppe von Benutzerkennungen zulassen. | |
| x | Domäne, für die die angegebene Zugriffsart erlaubt werden soll. | |
| U | User. Der Eigentümer (User-ID, unter der die Bibliothek katalogisiert ist) hat Zugriff auf das Element. | |
| G | Group. Eine festgelegte Menge von Benutzerkennungen (Benutzergruppe) hat Zugriff auf das Element. | |
| O | Others. Alle Kennungen, die nicht Eigentümer der Datei sind oder der Benutzergruppe des Eigentümers angehören, haben Zugriff auf das Element. | |
| N | None. Weder User, noch Group, noch Others, d.h. niemand hat Zugriff auf das Element. Der Eigentümer (U) kann diese Einstellung jedoch jederzeit ändern. | |
| Für x kann eine beliebige Kombination der Buchstaben U, G, O angegeben werden. Z.B. bewirkt der Action-Code AXUGO, daß Benutzer unter User, Group und Others ein EXEC auf das Element ausführen können. | |
| AWNx | ARNx | AXNx |
| Verbot des schreibenden/lesenden/ausführenden Zugriffs für eine Gruppe von Benutzerkennungen. | |
| x | Domäne, für die die angegebene Zugriffsart verboten werden soll. Beschreibung siehe oben. Für x kann auch eine Kombination der Buchstaben U, G, O angegeben werden. Z.B. bewirkt der Action-Code AWNGO, daß Benutzer aus der Gruppe und allen anderen Kennungen (Others) das Element nicht verändern dürfen. | |
| AS | Access Rights = Standard. Es werden Standard BACL-Attribute für ein noch nicht BACL-geschütztes Element vergeben. |
| Hinweise: | |
| Falls mit dem Action-Code A.. eine Basic Access Control Liste oder ein Passwort (siehe unten) für ein Element einer PLAM-Bibliothek definiert wurde, werden für diese Bibliothek auf Dateiebene die folgenden Prüfungen durchgeführt: Besitzt die Bibliothek das Attribut SHARE=YES ?. Wenn Ja: Ist für die Bibliothek eine Basic Access Control Liste (BACL) oder eine Full Access Control Liste (FACL) definiert ? Im negativen Falle werden für die Bibliothek die BACL-Attribute OWNER/GROUP/OTHERS = READ/WRITE/EXEC gesetzt. Damit ist sichergestellt, daß die Bibliothek mit dem Copy-Kommando nicht mehr kopiert werden kann. | |
| Passwort zum Zugriff auf PLAM-Bibliothekselement definieren | |
| Vorbemerkung: Die im folgenden beschriebene Möglichkeit, READ-/WRITE-/EXEC-Passworte für Elemente einer PLAM-Bibliothek zu definieren, setzt eine LMS-Version >= 2.0 und BS2000 >= 10.0 voraus. | |
| ARP | AWP | AXP |
| Es wird eine Maske angefordert, in der der Benutzer ein bis zu vier Byte langes Read-, Write- oder Exec-Passwort für das betreffende Bibliothekselement vergeben kann. Das Eingabeformat für das Passwort ist [C]'...' bzw. X'...'. | |
| Da die Passworte für Bibliothekselemente in verschlüsselter Form gespeichert werden, kann der Wert eines Passworts im Nachhinein weder vom Systemverwalter, noch vom Eigentümer der Bibliothek ermittelt oder abgefragt werden. Für nicht mehr bekannte Passworte bleibt für den Eigentümer der Bibliothek nur die Möglichkeit, diese zu entfernen und evtl. neu zu vergeben. | |
| ARPN | AWPN | AXPN |
| Der Eigentümer, d.h. ein Benutzer, der unter der User-ID angeloggt ist, unter der die Bibliothek katalogisiert ist, kann ein vorhandenes Read-, Write- oder Exec-Passwort für das Bibliothekselement entfernen. Die Kenntnis des Passworts ist dabei nicht notwendig. | |
| Action-Code C: PLAM-Bibliothekselement kopieren | |
| C | Copy. Der Name des durch den Action-Code C markierten Datenobjekts wird in der Maske hell dargestellt und kann vom Benutzer überschrieben werden mit dem Namen, den die Kopie des Datenobjekts erhalten soll. Das ursprüngliche Datenobjekt wird dadurch nicht verändert. Der Namenseintrag in der Dateienliste wird nach der Copy-Operation wieder mit dem ursprünglichen Inhalt angezeigt. |
| Ein in Delta-Form gespeichertes Element einer PLAM-Bibliothek wird normalerweise in der Kopie als Voll-Element abgelegt. Ausnahme: Das Zielelement des Kopiervorgangs liegt bereits in delta-gespeicherter Form vor. Ein nicht in Delta-Form gespeichertes PLAM-Element wird auch in der Kopie als solches angelegt. Ausnahme: Das Zielelement des Kopiervorgangs liegt bereits in delta-gespeicherter Form vor. | |
| CA | Copy All. Bei einem deltagespeicherten Element einer PLAM-Bibliothek werden alle zugehörigen Versionen strukturerhaltend in ein Element mit dem angegebenen neuen Namen kopiert. |
| CS | Copy ,SAME. Das PLAM-Bibliothekselement wird mit den gleichen Schutzattributen kopiert. Diese sind z.B. Read-, Write- und Exec-Passworte sowie die Basic Access Control Liste (BACL). Standardmäßig werden Elemente ohne Übernahme der Schutzattribute kopiert. |
| Action-Code E: PLAM-Bibliothekselement löschen | |
| E | Bibliothekselement löschen. |
| EN | Das Bibliothekselement wird gelöscht, wobei die ERT-Option (Erase with retain Tempfile) für diesen Löschvorgang explizit ausgeschaltet ist. |
| Im Zusammenhang mit dem Löschen von Datenobjekten wird auf den in CFS standardmäßig eingeschalteten ERT-Modus hingewiesen. | |
| Der ERT-Modus (Erase with Retain Tempfiles) hat zur Folge, daß die mit dem Action-Code E gelöschten Bibliothekselemente zunächst in entsprechende Elemente in eine als Temporärdatei angelegte Bibliothek übertragen werden. Diese temporären Bibliotheken werden vom BS2000 bei Prozeßende gelöscht. Versehentlich vom Benutzer mit dem Action-Code E markierte und gelöschte Daten sind damit noch bis Prozeßende physisch vorhanden (zugreifbar durch FILENAME-SELECT : LMS #bibl). | |
| Der Name der temporären Bibliothek wird gebildet, indem dem Namen der Bibliothek, aus der Elemente gelöscht werden, das Tempfile-Zeichen # vorangestellt wird. | |
| EA | Bei delta-gespeicherten Elementen einer PLAM-Bibliothek bewirkt der Action-Code E das Löschen der angezeigten Version. Alle übrigen Versionen des Elements werden nicht gelöscht. Um alle Versionen eines Elements zu löschen, ist der Action-Code EA (Erase All) zu verwenden. |
| Action-Code EDT: PLAM-Bibliothekselement im EDT bearbeiten | |
| EDT[n] | EDF[n] | Das Bibliothekselement kann im Formatmodus des EDT bearbeitet werden. |
| Rückkehr in die CFS-Maske durch die K1-Taste oder das EDT-Kommando H [ALT]. | |
| UPD[n] | Bibliothekselement aus dem virtuellen EDT-Bereich n zurückschreiben. |
| Der Action-Code ist nach der Rückkehr aus dem EDT bereits im Action-Feld vorgegeben. Falls das Datenobjekt nicht zurückgeschrieben werden soll, ist der Action-Code mit Blanks zu überschreiben. | |
| Die Quittung der einzelnen Updates erfolgt durch U---U am rechten Ende der Bildschirmzeile. | |
| Ab LMS Version 1.4 können mit den Action-Codes EDT/UPD auch in Delta-Form gespeicherte Elemente einer PLAM-Bibliothek bearbeitet und zurückgeschrieben werden. Bei UPD wird dabei jeweils ein neues Element mit einer um 1 erhöhten Versionsnummer erzeugt. | |
| Administrationsrechte für eine PLAM-Bibliothek anzeigen / ändern | |
| Vorbemerkungen: | |
| Die i.f. beschriebene Möglichkeit der Vergabe von Administrationsrechten für eine PLAM-Bibliothek, setzt eine LMS-Version >= 2.0 und BS2000 >= 11.0 voraus. | |
| Der Action-Code LA [xx] kann in der Dateienliste bei PLAM-Bibliotheken (FCBTYP = PL) und bei beliebigen Elementen einer PLAM-Bibliothek angegeben werden. Die Wirkung ist in jedem Fall die gleiche: Es werden die Administrationsrechte der aktuellen Bibliothek angezeigt bzw. verändert. Befindet sich der Benutzer innerhalb einer Bibliothek, so ist das Element, bei dem der Action-Code angegeben wird, ohne Bedeutung. | |
| LA | Es werden die Administrationsrechte, die Standard Elementschutzattribute sowie die Standard Schutzattribute für Elementtypen für die aktuelle Bibliothek angezeigt. Die Informationen werden in folgendem Format dargestellt: |
% SHOW LIBRARY ADMINISTRATION + STANDARD ELEMENT-PROTECTION
| |
| Hinweise: | |
| Das Zeichen '*' in der Protection-Zeile zeigt an, daß für die entsprechende Zugriffsart keine Basic Access Control Liste definiert ist. Dies bedeutet, daß Owner, Group und Others Zugriff in der entsprechenden Art auf das Element haben. | |
| Die Definition von Standard Element- und Elementtyp-Schutzattributen ist mit dem Action-Code SP möglich. Näheres hierzu auf Seite 6-. | |
| LA x [t/] | Administration der gesamten Bibliothek bzw. der Elemente eines Typs bestimmten Benutzern erlauben. Das Administrationsrecht gestattet es, Elemente neu aufzunehmen, zu löschen, zu kopieren oder umzubenennen. Das Administrationsrecht kann dem Eigentümer (USER, d.h. der Benutzerkennung, unter der die Bibliothek katalogisiert ist), der Benutzergruppe, der der Eigentümer angehört (GROUP) oder allen anderen Benutzerkennungen (OTHERS) zugeteilt werden. |
| x | Domäne, der die Administration der Bibliothek erlaubt werden soll. | |
| U | User. Der Eigentümer (alle Benutzer der Kennung, unter der die Bibliothek katalogisiert ist) hat das Recht zur Administration. | |
| G | Group. Eine festgelegte Menge von Benutzerkennungen (Benutzergruppe) soll das Administrationsrecht besitzen. | |
| O | Others. Alle Kennungen, die nicht Eigentümer der Bibliothek sind oder der Benutzergruppe des Eigentümers angehören, sollen das Administrationsrecht besitzen. | |
| Für x kann eine beliebige Kombination der Buchstaben U, G, O angegeben werden. Z.B. bewirkt der Action-Code LAUG, daß die Benutzerkennung, unter der die Bibliothek katalogisiert ist und die Benutzergruppe das Administrationsrecht für die Bibliothek besitzen. | |
| t/ | Die zuvor angegebene Domäne (U/G/O) soll das Administrationsrecht für Elemente des Typs t erhalten. Nur Benutzer dieser Domäne haben das Recht, Elemente des Typs t zu ändern, zu löschen oder umzubenennen. | |
| Durch wiederholtes Eintragen des Action-Codes kann das Administrationsrecht mehreren Domänen zugeteilt werden. Beispiel: LAUS/ LAOS/ erlaubt dem Owner (User) und der Domäne Others die Administration der Elemente des Typs S. | ||
| Das typbezogene Administrationsrecht für Elemente steht erst ab LMS Version 3.0 zur Verfügung. | ||
| LAN t/ | Durch den Action-Code LANt/ wird eine zuvor definierte Administrationsberechtigung für Elemente des Typs t zurückgesetzt. Für diesen Typ gelten dann die globalen Administrationsrechte. |
| Der Action-Code LA kann bei einem beliebigen Element der Bibliothek eingetragen werden. Die Wirkung ist in allen Fällen die gleiche. | ||
| Im Standardfall, d.h. ohne besondere Definition eines Administrationsrechts für einen Elementtyp gelten die globalen Administrationsrechte der Bibliothek. | ||
| LAN x | Recht der Administration der Bibliothek für Benutzerkennungen verbieten. |
| Ohne Administrationsrecht kann der Benutzer Elemente nicht neu aufnehmen, löschen, kopieren oder umbenennen. | |
| x | Domäne, der die Administration der Bibliothek nicht erlaubt werden soll. Beschreibung siehe oben. Für x kann auch eine Kombination der Buchstaben U, G, O angegeben werden. | |
| LAN | Administrationsrechte für die Bibliothek werden zurückgesetzt. Jeder Benutzer, der gemäß dem DVS Zugriff auf die Bibliothek hat, kann Elemente aufnehmen, löschen, kopieren oder umbenennen. |
| LAP t/ | Es wird eine Maske angefordert, in der der Benutzer ein bis zu vier Byte langes Administrations-Passwort vergeben kann. Administrationstätigkeiten in der Bibliothek (siehe oben) sind dann nur möglich, falls zuvor durch ein Password-Kommando das benötigte Password abgesetzt wurde. Die Möglichkeit der Vergabe eines Administrationspasswortes ist unabhängig von der Definition bestimmter Administrationsdomänen mit dem Action-Code LA x (siehe oben). |
| Die Eingabe des Administrations-Passworts erfolgt in der Form: [C]'...' oder X'...'. | |
| Da Passworte in PLAM-Bibliotheken in verschlüsselter Form gespeichert werden, kann der Wert eines Passworts im Nachhinein weder vom Systemverwalter, noch vom Eigentümer der Bibliothek ermittelt oder abgefragt werden. Für ein nicht mehr bekanntes Passwort bleibt für den Eigentümer der Bibliothek nur die Möglichkeit, dieses zu entfernen und evtl. neu zu vergeben. | |
| LANP | Der Eigentümer, d.h. ein Benutzer, der unter der User-ID angeloggt ist, unter der die Bibliothek katalogisiert ist, kann ein vorhandenes Administrations-Passwort entfernen. Es ist hierzu nicht die Kenntnis des betreffenden Passworts notwendig. |
| LAKL | LANKL | Keep Last Access. Das Aktualisieren des Last Access Date für Zugriffe auf Elemente der Bibliothek wird ein-/ausgeschaltet. Die Variante KL des Action-Codes LA ist ab LMS Version 3.0 zulässig. Im Modul CFSMAIN kann der Systemverwalter eine Option aktivieren, die bewirkt, daß von CFS neu angelegte Bibliotheken automatisch mit Last Access Date eingerichtet werden. |
| LAWC | LANWC | Die Eigenschaft Write-Control für alle Elemente mit dem gleichen Typ wie das mit dem Action-Code LAWC markierte Element ein-/ausschalten. |
| Die Variante WC des Action-Codes LA ist ab LMS Version 3.0 zulässig. | |
| Bei eingeschaltetem Write-Control für einen Elementtyp t gelten folgende Zugriffsbeschränkungen für Elemente des Typs t: | |
| - | Falls ein Element t/element/version nicht ausgeliehen, d.h. im Zustand HOLD ist, ist es nicht möglich, dieses Element zu ändern oder zu überschreiben. | |
| - | Unabhängig vom Hold-Status ist es nicht möglich, ein Element t/element/ version umzubenennen. | |
| - | Das Element t/element/version darf nicht ausgeliehen sein (Hold-Status), damit aus einer Version eine höhere Version erzeugt werden kann. | |
| Hinweis: | |
| Falls mit dem Action-Code LA.. das Administrationsrecht für die PLAM-Bibliothek verändert wurde, werden von CFS für diese Bibliothek auf Dateiebene die folgenden zusätzlichen Prüfungen durchgeführt: Besitzt die Datei das Attribut SHARE=YES ?. Wenn Ja: Ist für die Datei eine Basic Access Control Liste (BACL) oder eine Full Access Control Liste (FACL) definiert ? Im negativen Falle werden für die Datei die BACL-Attribute OWNER/GROUP/OTHERS = READ/WRITE/EXEC gesetzt. Damit ist sichergestellt, daß die Datei nicht mehr kopiert werden kann. | |
| Guard-Schutz für Bibliothekselemente festlegen | |
| SG | Set Guards. PLAM-Bibliothekselement mit Guards schützen. Falls die Guard-Profile (Read-/Write-/Exec-Guard) dem CFS noch nicht bekannt gemacht wurden - entweder durch ein früheres GUARD-Kommando/Variable Action oder durch einen früheren Action-Code SG/SGM -, werden diese Angaben beim ersten SG Action-Code in einer Menue-Maske angefordert. Für eine Beschreibung der Menue-Maske siehe Variable Action ONXGUARD, Seite 5-. |
| SGM | wie Action-Code SG, jedoch wird in jedem Fall die Guards-Maske ausgegeben. |
| SGN | Set Guards None. Der Guard-Schutz wird für das betreffende Datenobjekt außer Kraft gesetzt. Bei Dateien kann dies auch durch das BS2000-Kommando /MODIFY-FILE-ATTR datei,PROTECTION(GUARD=*NONE) erreicht werden. |
| Standard-Schutzattribute für neue Elemente einer PLAM-Bibliothek festlegen | |
| Vorbemerkung: | |
| Die im folgenden beschriebene Möglichkeit der Vergabe von Standard-Schutzattributen für neue Elemente einer PLAM-Bibliothek, setzt eine LMS-Version >= 2.0 und BS2000 >= 10.0 voraus. | |
| SPSTD | Set Protection Standard. Die Schutzattribute (BACL's) des mit dem Action-Code SP bezeichneten Bibliothekselements werden als Standard-Schutzattribute für alle neu erzeugten Elemente in der PLAM-Bibliothek verwendet. Sind für das bezeichnete Bibliothekselement Write-, Read-, Exec-Passworte definiert, so werden diese nicht in die Standard-Schutzattribute übernommen. |
| Die Standard-Schutzattribute gelten nicht für neue Elemente eines Elementtyps t/, für den ein eigener Standardschutz definiert wurde (siehe unten, Action-Code SPt/). Die Standard-Schutzattribute gelten ebenfalls nicht für Elemente, die mit dem Action-Code CA (Copy Same) kopiert, bzw. mit der Variablen Action ONXADD.. ,CPR (Copy Protection) aus einer anderen Bibliothek übertragen wurden. | |
| Die aktuell gültigen Standard-Schutzattribute werden durch den Action-Code LA (Library Attributes, siehe Seite 6-) angezeigt. | |
| SP t/ | Set Protection for Type t. Die Schutzattribute (BACL's) des mit dem Action-Code SP bezeichneten Bibliothekselements werden als Standard-Schutzattribute für alle in die PLAM-Bibliothek neu aufgenommenen Elemente des Typs t verwendet. Sind für das bezeichnete Bibliothekselement Write-, Read-, Exec-Passworte definiert, so werden diese nicht in die Standard-Schutzattribute für den Elementtyp übernommen. |
| SPN t/ | Die Standard-Schutzattribute für neue Elemente des angegebenen Typs werden zurückgesetzt. Die typunabhängigen Standard-Schutzattribute (siehe Action-Code SPSTD) bleiben nach wie vor erhalten. |
| SPN | Die Standard-Schutzattribute für neue Elemente in der Bibliothek werden zurückgesetzt. Die Standard-Schutzattribute für für bestimmte Elementtypen bleiben dabei nach wie vor bestehen. |
| Hinweis: | |
| Falls mit dem Action-Code SP.. Standard-Schutzattribute für die PLAM-Bibliothek definiert oder verändert wurden, werden von CFS für diese Bibliothek auf Dateiebene die folgenden zusätzlichen Prüfungen durchgeführt: Besitzt die Datei das Attribut SHARE=YES ?. Wenn Ja: Ist für die Datei eine Basic Access Control Liste (BACL) oder eine Full Access Control Liste (FACL) definiert ? Im negativen Falle werden für die Datei die BACL-Attribute OWNER/GROUP/OTHERS = READ/WRITE/ EXEC gesetzt. Damit ist sichergestellt, daß die Datei mit dem Copy-Kommando nicht mehr kopiert werden kann. | |