Selektionsmaske : USER OPTION


Allgemeine Hinweise:
Die im folgenden aufgeführten User Options bewirken, daß zusätzlich zu den von CFS standardmäßig angezeigten Dateimerkmalen noch ein oder mehrere, frei wählbare Merkmale in der Dateienliste ausgegeben werden. Durch Angabe einer Auswahlbedingung kann nach diesen Merkmalen auch selektiert werden. Mehrere User Options sind durch Semikolons zu trennen. Es können bis zu fünf User Options angegeben werden.
Der Wert für die als erstes angegebenen User Option wird in einer eigenen User Option Spalte in der Dateienliste eingetragen. Die Werte für eine evtl. angegebene zweite, dritte und vierte User Option überschreiben in der Dateienliste die Spalten PASS, AGE und LASTP (SPACE). Die fünfte User Option kann lediglich zur Selektion verwendet werden, da ihr Wert in der Dateienliste nicht dargestellt wird.
Der Benutzer kann eine oder mehrere User Options als Standard User Options vordefinieren. Ausführliche Informationen hierzu siehe Seite 18-.
Beispiele:
ALLO2;ALCNT;EXTNT;ALLOC
Hiermit wird die User Option Spalte mit der Größe der Sekundärzuweisung (ALLO2) gefüllt. Die Spalte PASS wird mit der Anzahl der erfolgten Sekundärzuweisungen (ALCNT), die Spalte AGE mit der Anzahl der Extents (EXTNT) und die Spalte LASTP mit dem der Datei zugewiesenen Platz (ALLOC) gefüllt.
ALCNT;EXTNT;;ALLOC
Hiermit wird die User Option Spalte mit der Anzahl der erfolgten Sekundärzuweisungen (ALCNT) und die Spalte PASS mit der Anzahl der Extents (EXTNT) gefüllt. Die Spalte AGE wird nicht überschrieben (;;). Die Spalte LASTP wird mit dem der Datei zugewiesenen Platz (ALLOC) gefüllt.
;;;VSN
Diese Angabe bewirkt, daß in der ersten Spalte der Dateienliste (LASTP) die VSN der jeweiligen Datei angezeigt wird. Die Spalten AGE und PASS bleiben unverändert.
Zwei aufeinanderfolgende Semikolons ";;" bewirken, daß die entsprechende Spalte der Dateienliste nicht mit einer User Option überschrieben wird. Siehe hierzu die zwei letzten Beispiele.
Bei den Selektionsparametern kann anstelle von =x auch der einfache Wert x angegeben werden. Das Zeichen = wird in diesem Fall von CFS ergänzt.
ACCNT Access-Counter.
Der Access-Counter wird bei jedem Lese- und Schreibzugriff auf die Datei erhöht.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
ACL Access-Control Liste.
Diese User Option zeigt an, ob für die Datei eine Full Access-Control Liste (FACL) definiert ist.
Selektionsparameter: Y | N
ADMINFO Administrator Information (ab BS2000 V3.0).
Diese User Option zeigt den Inhalt der Administrator Information für die Datei an. Mit der Variablen Action ONXSET ADMINFO (siehe Seite 5-) bzw. mit dem Parameter ADM-INFORMATION im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann der Systemverwalter einen bis zu acht Byte langen Text zu der Datei als Administrator Information hinterlegen.
Selektionsparameter: Y | N | 'info'
| N Administrator Information vorhanden ? Yes/No
'info' Auswahl aller Dateien, deren Administrator Information den angegebenen Wert enthält.
ALCNT Secondary Allocation Counter.
Der Secondary Allocation Counter zeigt an, wie oft eine Sekundärzuweisung von Speicherplatz für die Datei vorgenommen wurde.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
ALLO2 Secondary Allocation.
Anzahl der PAM-Seiten für die Sekundärzuweisung. ALLO2 ist immer ein Vielfaches von 3.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
ALLOC Allocated Space.
Es wird der gesamte, einer Datei zugewiesene Speicherplatz angezeigt. Die erste Spalte der Dateienliste gibt standardmäßig den tatsächlich belegten Speicherplatz aus (Last Page). Zur Anzeige des zugewiesenen, jedoch nicht belegten Speicherplatzes siehe User Option FREE Seite 4-.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
ATTR Für Elemente einer PLAM-Bibliothek: Dateiattribute.
Diese User Option zeigt den Fcbtyp und die Recform-Eigenschaft, die das Element der PLAM-Bibliothek als BS2000-Datei besitzen würde.
Selektionsparameter: = S | I | P | V | F | U | [-]SV | [-]PAMK
S: Sam | I: Isam | P: Pam | V: Recform=V | F: Recform=F | U: Recform=U | SV: Sam und Recform=V | -SV: nicht Sam oder nicht Recform=V
PAMK: Blkctrl=Pamkey | -PAMK: Blkctrl=Data oder No
Hinweis:
Mehr Datei-Informationen zu einem bestimmten Bibliothekselement als in der User Option ATTR angegeben, erhalten Sie durch Eintragen des Action-Codes F bei dem entsprechenden Element (siehe Seite 6-).
Beispiele:
ATTR F alle in der Bibliothek gespeicherten Dateien mit Recform=F.
ATTR I alle in der Bibliothek gespeicherten Isam-Dateien.
ATTR -SV alle in der Bibliothek gespeicherten Dateien, die entweder nicht vom Fcbtyp Sam sind oder nicht die Eigenschaft Recform=V besitzen.
AUDIT Audit-Status für Datei.
Gibt die im Katalog verzeichnete Information zur Überwachung der Dateizugriffe durch System-Exit Routinen.
Selektionsparameter: NONE | SUCC | FAIL | ALL
AVAIL Ausfallsicherheit (Verfügbarkeit) der Datei (ab BS2000 V3.0).
Die User Option zeigt an, ob für die Datei besondere Anforderungen bezüglich Ausfallsicherheit bestehen. Dateien mit erhöhter Ausfallsicherheit dürfen vom System nur auf geeigneten Datenträgern (z.B. DRV-Platten) abgelegt werden.
Mit der Variablen Action ONXSET AVAIL (siehe Seite 5-), dem Action-Code AV[H|S] bzw. mit dem Parameter AVAILABILITY im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann der Verfügbarkeitsstatus von Dateien verändert werden.
STD: Die Datei hat keine besonderen Anforderungen bezüglich Ausfallsicherheit.
HIGH:  Die Datei besitzt eine erhöhte Ausfallsicherheit.
Selektionsparameter: H[IGH] | S[TD]
BACL[F] Basic Access Control Liste für Datei/Jobvariable/PLAM-Bibliothekselement.
Hinweis: Datenobjekte mit einer Basic Access Control Liste werden in der Dateienliste stets mit dem Zeichen '%' vor dem Fcbtyp gekennzeichnet.
Diese User Option zeigt an, ob und wenn ja, in welcher Weise für eine Datei/Jobvariable/PLAM-Bibliothekselement eine Access Control Liste definiert wurde. Mehr hierzu auf Seite 6-. Über die Access Control Liste kann die Zugriffsberechtigung für das Datenobjekt wesentlich feiner abgestuft werden als dies mit der globalen Attribute Share=YES|NO, Access=WRITE|READ möglich ist. Der Zugriff kann eingeschränkt werden auf das Schreiben (W), Lesen (R) oder auf das Ausführen (X) von Programmen und Prozeduren. Für jede der genannten Zugriffsarten kann der Kreis der Benutzerkennungen, die auf das Datenobjekt Zugriff haben, eingeschränkt werden: keine Benutzerkennung (-), die Benutzerkennung des Eigentümers (Owners) der Datei (U), eine definierte Gruppe von Benutzerkennungen (G) oder auf alle Benutzerkennungen außerhalb der eigenen Gruppe (O). Es sind hierbei beliebige Kombinationen möglich.
Ausgabeformat der User Option: Für jede der drei Zugriffsarten REA, WRI und EXE wird jeweils eine dreistellige Beschreibung der Zugriffsdomänen ausgegeben. UGO besagt z.B., daß User (Owner), Group und Others Zugriff auf das Datenobjekt haben. U-- bedeutet, daß der Eigentümer (User), jedoch nicht die Gruppe und Others auf das Datenobjekt zugreifen können. Die erste dreistellige Buchstabenkombination steht für den lesenden Zugriff (REA), die mittlere Gruppe für den schreibenden Zugriff (WRI) und die rechte Gruppe für den ausführenden Zugriff (EXE). Beispiel für das Ausgabeformat:
REA WRI EXE
UG- U-- UGO
F FSTAT-kompatibles Ausgabeformat. Anstelle des oben beschriebenen Formats werden die Access Control Eigenschaften in einem FSTAT-ähnlichen Format angezeigt. Die Darstellung erfolgt hier nicht nach Zugriffsarten gegliedert (s.o.), sondern nach den drei Zugriffsdomänen USER (OWNER), GROUP und OTHERS. Die Zugriffsrechte jeder Domäne werden in einer jeweils dreistelligen Buchstabenkombination dargestellt. RWX besagt z.B., daß ein lesender, schreibender und ausführender Zugriff auf das Datenobjekt möglich ist. R-X besagt, daß der lesende und ausführende Zugriff erlaubt ist. Beispiel für das Ausgabeformat:
USR GRP OTH
RWX R-X ---
Selektionsparameter:
Y: Es werden alle Dateien/Jobvariablen/Elemente einer PLAM-Bibliothek selektiert, für die eine Basic Access Control Liste festgelegt wurde.
N: Es werden alle Dateien/Jobvariablen/Elemente einer PLAM-Bibliothek selektiert, für die keine Basic Access Control Liste festgelegt wurde.
[W ><= x] [, R ><= y] [, X ><= z]
W = Schreibender, R = Lesender, X = Execute (Ausführender) Zugriff.
Die Zugriffsdomänen N, U, G, O sind bezüglich Größer (>) und Kleiner (<) folgendermaßen geordnet: N < U < G < O, O > U > G > N. Beispiel: siehe unten.
x, y, z: N | U | G | O (None / User-Id / User-Id Gruppe / alle Benutzer)
Es kann nach einer oder mehreren Zugriffsarten gleichzeitig selektiert werden. Bei Verwendung von '=' kann mehr als eine Domäne U/G/O direkt hintereinander angegeben werden.
[U = a] [, G = b] [, O = c]
U = User, G = Group, O = Others
a, b, c: R | W | X (Read / Write / Exec). Es können mehrere Zugriffsarten R/W/X direkt hintereinander angegeben werden.
Beispiele:
BACL W>U,R>U
Es werden alle Dateien selektiert, für die der schreibende und lesende Zugriff einem größeren Benutzerkreis als dem Eigentümer der Datei (User) gestattet ist. Abweichend von der Darstellung der BACL-Eigenschaften im FSTAT-Kommando werden in der Dateienliste die Kurzbezeichnungen der Domänen ausgegeben, denen ein READ-, WRITE- und EXEC-Zugriff auf die Datei gestattet ist.
BACLF G=RWX
Es werden alle Elemente einer PLAM-Bibliothek selektiert, für die die Benutzergruppe einen lesenden, schreibenden und ausführenden Zugriff besitzt. BACLF: Das Darstellungsformat der BACL-Eigenschaften ist analog zu der des FSTAT-Kommandos, d.h. es werden zu jeder der Domänen USER, GROUP und OTHERS die entsprechenden Zugriffsrechte ausgegeben.
Hinweis:
Mit dem Action-Code AM (Access Modify) können die in der Liste dargestellten Basic Access Control Attribute durch Überschreiben direkt geändert werden. Für weitere Informationen siehe Seite 6-.
BACKUP Backup-Level für Datei.
Selektionsparameter: A | B | C | D | E oder >x | <x | =x
(x: A | B | C | D | E)
BACKUPV Maximale Anzahl der Backup-Versionen für Datei.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
BLKSIZE Block Size.
Es wird ein Wert zwischen 1 und 16 ausgegeben. 2 bedeutet z.B., daß die Datei mit (STD,2) geblockt ist. Bei Banddateien, die nicht im Standardformat geblockt sind, wird der absolute Wert der Blocksize ausgegeben.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
BLKCNT Block Count.
Diese User Option ist nur für Banddateien sinnvoll. Es wird die Anzahl der von der Datei auf dem Band belegten Datenblöcke ausgegeben.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
BLKCTRL Block Control.
Diese User Option gibt an, ob und in welcher Form Pam-Keys als Bestandteil der Datei gespeichert sind.
PAMK Datei enthält Pam-Keys, die in eigens dafür vorgesehenen Bereichen auf der Magnetplatte gespeichert sind.
DATA SAM-Datei: Pam-Keys sind in den Datenblöcken untergebracht.
DATA2 ISAM-Datei mit Blockgröße 2048 Bytes. Pam-Keys sind in den Datenblöcken untergebracht.
DATA4 ISAM-Datei mit Blockgröße 4096 Bytes. Pam-Keys sind in den Datenblöcken untergebracht.
NO Datei enthält keine Pam-Keys.
Selektionsparameter: =PAMKEY | =DATA[2|4] | =NO
CATBL # of Catalog-Block. Gibt die Nummer des PAM-Blocks im TSOSCAT, in dem der Katalogeintrag für die entsprechende Datei/Jobvariable gespeichert ist.
Mit der User Option CATBL kann der Systemverwalter leicht feststellen, ob die Katalogeinträge für die Dateien einer Kennung über viele Erweiterungen des TSOSCAT verstreut oder in einem zusammenhängenden Bereich gespeichert sind.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
Beispiel:
CATBL>4711
Gibt alle Dateien einer Kennung, deren Katalogeinträge in einem Block >4711 des TSOSCAT abgelegt sind.
CCS Name des Zeichensatzes, mit dem die Datei/das PLAM-Element bearbeitet wird (ab BS2000 V11.0). Mit den Selektionsangaben Y | N können alle Dateien ausgewählt werden, die mit einen Coded Character Set bearbeitet werden bzw. für die kein Coded Character Set definiert ist.
Ein Coded-Character-Set Namen kann für Dateien oder PLAM-Bibliothekselemente mit der Variablen Action ONXSET CCS=name zugewiesen werden.
Selektionsparameter: Y | N | [-]name
CFID Coded File ID.
Es wird die kataloginterne Nummer der Datei als vier Byte lange sedezimale Zahl angezeigt. Jede Datei besitzt eine eindeutige CFID.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
x steht für eine 8 stellige Sedezimalzahl oder für eine Angabe der Form: X'...'
CREA Für Elemente einer PLAM-Bibliothek und Dateien ab BS2000 V11: Zeit in Tagen, die seit der Erstellung der Datei bzw. der erstmaligen Aufnahme des Elements in die PLAM-Bibliothek vergangen sind. Dieses Datum ist nicht identisch mit dem Datum der letzten Änderung.
Selektionsparameter: >x | <x | =x bzw.
in Datumsform: >|<|= dd. [mm. [yy] ]
Falls mm.yy oder yy weggelassen werden, so werden die aktuellen Monats- und Jahresangaben ergänzt.
Hinweise:
Durch die Reorganisation der Bibliothek geht das CREA-Date der Elemente verloren. Alle Elemente enthalten als CREA das Datum der Reorganisation.
Mit dem Kommando DATE (Seite 18-) wird veranlaßt, daß das Change Date nicht als Zeitangabe in Tagen, sondern in Form eines Datums angezeigt wird.
Beispiele:
 CREA 0
Es werden alle Dateien selektiert, die heute neu eingerichtet wurden.
CREA<7
Es werden alle Elemente einer PLAM-Bibliothek selektiert, die vor weniger als 7 Tagen erstmalig aufgenommen wurden.
CREA<15.05.
Es werden alle Elemente selektiert, die nach dem 15.05. des aktuellen Jahres erstmalig in die Bibliothek aufgenommen wurden.
DELDATE Lösch-Freigabedatum für Datei (ab BS2000 V3.0).
Es wird die Anzahl von Tagen bzw. das Datum angezeigt, ab dem die Datei ohne Berücksichtigung der Schutzattribute gelöscht werden darf. Die Datei kann vor diesem Datum jederzeit modifiziert und unter Berücksichtigung der Schutzattribute auch gelöscht werden.
Mit der Variablen Action ONXSET DELDATE (siehe Seite 5-), dem Action-Code DD bzw. mit dem Parameter FREE-FOR-DELETION im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann dieses Datum verändert werden.
Selektionsparameter: >x | <x | =x bzw.
in Datumsform: >|<|= dd. [mm. [yy] ]
Falls mm.yy oder yy weggelassen werden, so werden die aktuellen Monats- und Jahresangaben ergänzt.
Hinweise:
Mit dem Kommando DATE (Seite 18-) wird veranlaßt, daß die Retention-Period nicht als Zeitangabe in Tagen, sondern als Datum in der Form YMMDD angezeigt wird. Y steht hierbei für die letzte Stelle des Jahres (z.B. 6 für 1996).
DELTA[1] Delta-Speicherung in PLAM-Bibliotheken.
Delta-Speicherung bedeutet, daß verschiedene Versionen des gleichen Elements in einer Form abgelegt sind, bei der jeweils nur die geänderten Sätze bezüglich der Vorgängerversion gespeichert werden. Durch die Delta-Technik kann im Vergleich zur Vollspeicherung der Elemente eine bedeutende Reduzierung des Speicherplatzes erreicht werden.
Die User Option DELTA erfüllt die folgenden Funktionen:
a) Bei deltagespeicherten PLAM-Elementen werden alle vorhandenen Versionen mit einem eigenen Eintrag in der Dateienliste dargestellt.
Standard: Bei delta-gespeicherten Bibliothekselementen wird jeweils nur die höchste vorhandene Version in der Dateienliste ausgegeben.
b) In der User Option Spalte wird bei jeder Element-Version die für die Deltaspeicherung verwendete Vorgängerversion (Basis) angezeigt. Die erste Version eines Elements hat sich selbst als Vorgänger und wird durch einen Stern (*) gekennzeichnet.
DELTA: Die Basisversion eines jeden Elements wird in Form des internen Versionszählers ausgegeben (analog LMS bei der Einstellung: PAR TOC=D).
DELTA1: Es werden die letzten vier Stellen der echten Versionsbezeichnung des Vorgänger-Elements ausgegeben.
c) Wird eine in der Dateienliste enthaltene delta-gespeicherte Elementversion mit ONXADD in eine andere PLAM-Bibliothek übertragen, in der ein Element dieses Namens noch nicht existiert, so wird das Element in deltagespeicherter Form in die neue Bibliothek übernommen. Im Normalfall, d.h. ohne User Option DELTA wird bei ONXADD ein delta-gespeichertes Element als Vollelement übertragen, falls ein Element dieses Namens in der Zielbibliothek nicht existiert.
Selektionsparameter: Y | H | N
Y Es werden nur die delta-gespeicherten Elemente der PLAM-Bibliothek selektiert. In der Dateienliste werden alle Elementversionen angezeigt.
H Es werden nur die delta-gespeicherten Elemente der PLAM-Bibliothek selektiert. In der Dateienliste wird nur die höchste (aktuellste) Version eines jeden Delta-Elements angezeigt.
N Es werden alle nicht delta-gespeicherten Elemente der Bibliothek selektiert.
DEVICE Device-Typ (Plattentyp), auf dem die Dateien gespeichert sind.
Diese User Option zeigt den Device-Typ der Platten- bzw. Banddateien an. Bei Angabe eines festen Device-Typs als Selektionsbedingung werden die VSN's der Dateien mit diesem Device-Typ, angezeigt.
Selektionsparameter: =device
Für device kann ein beliebiger Platten- bzw. Bandtyp, wie er im FSTAT-Kommando ausgewiesen wird, angegeben werden.
DI[SK]WR Disk Write (ab BS2000 V11.0)
Diese User Option gibt an, ob sich die Datei zur Bearbeitung im DAB Store-in-Cache eignet.
C Die Datei ist für Store-in-Cache geeignet. Die Daten der Datei müssen erst nach dem CLOSE in einem konsistenten Zustand auf der Platte sein (BS2000 Default für temporäre Dateien).
I Die Datei ist nicht für Store-in-Cache geeignet. Die Daten der Datei müssen auch nach einem Systemabsturz in einem konsistenten Zustand auf der Platte sein (BS2000 Default für permanente Dateien).
Selektionsparameter: =C | =I
EXTNT Anzahl Extents.
Extent ist ein zusammenhängender Speicherbereich auf einer Magnetplatte, in dem die Datei bzw. ein Teil der Datei abgelegt ist.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
ELCNT Anzahl der Elemente in Bibliotheken.
Gibt die Anzahl der in Bibliotheken gespeicherten Elemente aus.
Selektionsparameter: >x | <x | =x [, D0 | D1 | D2]
D0 | D1 | D2 Modus der Zählweise.
D0 Sowohl delta-, als auch vollgespeicherte Elemente, die in mehreren Versionen vorliegen werden einfach gezählt. Gleiches Verhalten wie bei der User Option FIND.
D1 Nur deltagespeicherte Elemente, die in mehreren Versionen vorliegen werden einfach gezählt. Gleiches Verhalten wie bei Action-Code NP auf eine Bibliothek. Standard
D2 Alle Versionen, d.h. auch solche in deltagespeicherten Elementen werden separat gezählt. Gleiches Verhalten wie bei User Option DELTA.
Zeichenfolgen in den Daten (Namen) von Dateien/Bibliothekselementen/Jobvariablen suchen
FIND [n,] param [=W datei [, E|O ] ] [, N] [, NO] [, C|NC] [, F] [, SKIPF] [, TYPE= t1, t2,...]
Auswahl aller Datenobjekte, die einen oder mehrere der angegebenen Suchbegriffe in ihren Daten bzw. in ihrem Namen enthalten. Die gefundenen Treffersätze und die entsprechenden Dateinamen können wahlweise in eine druckaufbereitete List-Datei geschrieben werden (=W datei). In der Dateienliste wird die Anzahl der Sätze ausgegeben, in denen der Suchbegriff mindestens einmal vorkommt.
n Beschränkung der Suche auf die ersten n Sätze. (Standard: alle Sätze).
param einfache oder mehrfache Suchanweisung.
einfache Suchanweisung: [ col ] [p] item
col Spaltenbereich in dem die gesuchte Zeichenfolge beginnen muß.
:col1-col2: Das erste Zeichen der gesuchten Zeichenfolge muß im Spaltenbereich zwischen col1 und col2 beginnen.
:col1: Die Zeichenfolge wird nur an der angegebenen Spalte col1 gesucht und muß dort beginnen.
>:col1: | <:col1: Die Zeichenfolge wird im Bereich ab Spalte col1 bis Satzende (>) bzw. vom Satzanfang bis Spalte col1 gesucht (<)
Standard: Die Suche erstreckt sich von Spalte 1 eines jeden Satzes bis zum jeweiligen Satzende.
p >    Suche nach einer Zeichenfolge > item
<    Suche nach einer Zeichenfolge < item
-    Suche nach einer Zeichenfolge ungleich item
Standard: Suche nach einer Zeichenfolge = item
item Suchzeichenfolge: C'string| L'string| X'string| A'string'
C'string' kann zu 'string' abgekürzt werden.
L'string': Kleinbuchstaben in string werden nicht in Großbuchstaben umgesetzt.
A'string': Bei der Suche werden Klein- und Großbuchstaben gleich behandelt. Beispiel: Der Suchbegriff A'CFS' wird als Treffer erkannt, falls im Datensatz die Zeichenfolge 'CFS' oder 'cfs' oder eine beliebige Kombination aus Groß- und Kleinbuchstaben enthalten ist.
Enthält string Hochkommas ('), so müssen diese verdoppelt angegeben werden ('').
Mehrfachsuche - Format 1: param [vk param] [vk param] .....
param einfaches Suchargument gemäß der oben beschriebenen Syntax.
vk Verknüpfungsoperator mit dem vorausgegangenen einfachen Suchargument.
, Oder-Verknüpfung.
+ Und-Verknüpfung.
*[n] Wildcard-Verknüpfung: Und-Verknüpfung, jedoch muß das zweite Suchitem im Datensatz nach dem ersten Suchitem vorkommen. Der optionale Zusatz n legt die Anzahl der zwischen den beiden Suchitems zu stehenden Trennzeichen fest.
Es können beliebig viele Konstrukte der Art vk such aneinandergereiht werden.
Bei Verknüpfung durch die Und-Bedingung '+' können auch geklammerte Ausdrücke angegeben werden: (.. , .. , ...)+(.. , .. , ...). Ein Beispiel hierzu ist auf Seite 8- beschrieben.
Hinweise:
Die Und-/Oder-Verknüpfung ist jeweils auf einen Datensatz bezogen. Dies bedeutet, daß beide Suchbegriffe im selben Satz enthalten sein müssen.
Eine ausführlichere Darstellung der Verknüpfungsoperationen finden Sie auf Seite 8-.
Mehrfachsuche - Format 2: ( )
Durch () wird eine spezielle Such-Maske angefordert. In ihr stehen dem Benutzer 18 Bildschirmzeilen zur Aufnahme von umfangreichen Suchargumenten zur Verfügung. Für eine Beschreibung der Such-Maske siehe Seite 8-.
Mehrfachsuche - Format 3:  %name | %? [, jrsave]
%name ist die Bezeichnung eines Parameter-Sets, unter dem zu einem früheren Zeitpunkt ein komplexes Suchargument gespeichert wurde (SP %name). Näheres hierzu siehe Seite 8-.
%?: Es werden alle in Frage kommenden Parametersets in einer Maske angezeigt. Durch Markieren mit 'x' kann ein Parameterset ausgewählt werden. Durch Markieren mit 'm' (Modify) wird der Inhalt des Parametersets angezeigt und kann noch verändert werden.
jrsave ist der Name der Datei, in der der Parameter-Set gespeichert ist. Standard: CFS.JRSAVE [.jobname] .
Mehrfachsuche - Format 4: ( s-dat )
s-dat ist der Name einer Datei (SAM), in der die Suchargumente festgehalten sind. Näheres hierzu siehe Seite 8-.
Mehrfachsuche - Format 5:| ?,%name
Durch ? wird das zuletzt definierte Suchargument wieder angezeigt.
Durch ?,%name wird die mit der in %name enthaltenen mehrfachen Suchbedingung ausgefüllte Such-Maske (siehe Format 2) angezeigt.
Wegschreiben der Treffersätze
=W datei [, E | O ]
Die Treffersätze werden in eine druckaufbereitete Ausgabedatei geschrieben. Die Namen der entsprechenden Datenobjekte werden in der Write-Datei ebenfalls dokumentiert. Bei Angabe der NO-Option (siehe unten) werden nur die Namen dokumentiert.
E Die Write-Datei wird mit Open=Extend eröffnet.
O Die Write-Datei wird mit Open=Output eröffnet.
Der Zusatz =W datei [, E | O ] kann auch in der Such-Maske (siehe oben: Mehrfachsuche - Format 2) bzw. in s-dat (siehe oben: Mehrfachsuche - Format 4) im Anschluß an den letzten Suchstring angegeben werden.
FIND ..., N Es werden die Namen der gerade durchsuchten Datenobjekte am Bildschirm angezeigt.
FIND ...., NO Names Only. Die Stringsuche erstreckt sich nur auf die Namen der Datenobjekte. Die Namen der Datenobjekte werden in die Write-Datei geschrieben. Der Anwendungsbereich dieser Option liegt vor allem im Durchsuchen mehrerer Bibliotheken nach Elementen mit einem bestimmten Namen. Siehe hierzu auch das Beispiel 2 weiter unten.
FIND ..., NC No Check for Continuation. Die Prüfung auf Fortsetzung eines BS2000-Kommandos /einer Makro-/Quellprogramm-Anweisung wird unterdrückt.
FIND ..., C Es werden bei Prozeduren/Makros/Quellprogrammen alle Sätze als logische Einheit betrachtet, die durch Fortsetzungszeichen miteinander verbunden sind. Dies bedeutet, daß z.B. der zusammengesetzte Suchbegriff 'FCB'*'BLKCTRL=DATA' in der Datei als Treffer gefunden wird, obwohl der Teilstring 'FCB' in einer Zeile, und der Teilstring 'BLKCTRL=DATA' in einer Folgezeile enthalten ist.
Bei der Ausgabe der Treffersätze in eine Datei werden alle Sätze der logischen Einheit in die Write-Datei übertragen. Falls der Suchstring vollständig in einem der Teilsätze enthalten ist, so wird dieser Teilsatz in der Ausgabedatei durch das Zeichen 'X' in Spalte 2 hervorgehoben.
FIND ..., F Find First. Nach dem ersten gefundenen Treffer wird die Suche für das Datenobjekt beendet. Es wird dann ein Treffer gemeldet. Mit dieser Option läßt sich auf schnelle Weise feststellen, ob in einem Datenobjekt ein vorgegebener Suchbegriff enthalten ist oder nicht. Standardmäßig werden nach einem gefundenen Treffer auch alle weiteren Sätze des Datenobjekts nach dem Suchbegriff durchsucht. Die Anzahl der Treffer wird in diesem Fall mit dem korrekten Wert angezeigt.
FIND ..., SKIPF
Skip Found. Es werden die Datenobjekte in der Liste aufgeführt, die den in der Suchbedingung angegebene String in keinem Satz enthalten.
FIND ..., TYPE=t1,t2, ...
Dieser Parameter ist nur von Bedeutung, falls Dateien durchsucht werden, hinter denen sich PLAM-Bibliotheken verbergen.
Die Suche erstreckt sich nur auf Elemente in den Bibliotheken, die vom angegebenen Typ sind. Beispiel: TYPE=J oder TYPE=J,S
Standardmäßig werden alle Elemente mit beliebigen Typ-Bezeichnungen in der Bibliothek durchsucht.
Hinweise:
Im Zusammenhang mit der Write-Option (=W ..) wird auf das Kommando REWR (Zurückschreiben der Write-Datei in die ursprünglichen Datenobjekte) hingewiesen. Das Rewrite-Kommando REWR (siehe Seite 7-) stellt das Gegenstück zur Write-Option dar.
Bei Auswahl von Dateien sind die in der Trefferliste aufgeführten Dateien i.a. nicht in alphabetisch aufsteigender Reihenfolge sortiert.
Wurde hinter dem Namen der Write-Datei keine der Optionen E/O (Extend/ Overwrite) angegeben, so gilt folgende Regelung:
Falls die Write-Datei im aktuellen CFS-Lauf zum ersten Mal angesprochen wird, so wird als Open-Modus in jedem Fall O (Overwrite) angenommen, d.h. die Datei wird neu angelegt bzw. überschrieben.
Falls in mehreren Selektionsläufen nacheinander die gleiche Write-Datei angegeben wurde, so wird sie standardmäßig mit Open=Extend eröffnet.
Durch die E-/O-Option kann vom Benutzer ein vom Standardfall abweichender Open-Modus angegeben werden.
CFS durchsucht PAM-Dateien, die Bibliotheken repräsentieren auf der Ebene der Bibliothekselemente und nicht auf der elementaren Datensatz- oder Blockebene. Falls dieses Verhalten nicht gewünscht ist, kann z.B. der Parameter TYPE=Z angegeben werden.
Aufgrund des oben beschriebenen standardmäßigen Verhaltens der User Option FIND wird die Gesamtanzahl der Treffersätze über alle Elemente in einer Bibliothek bzw. die Anzahl der Namen der Bibliothekselemente, die einen der gesuchten Strings enthalten.
Bei der User Option FIND werden Banddateien sowie durch HSMS ausgelagerte (migrierte) Dateien nicht berücksichtigt.
Beispiele:
FIND 'FLAG'*'STATEMENTS'=W DAT.FLAGS
In der Trefferliste werden alle Dateien/Bibliothekselemente ausgewählt, die mindestens einen Datensatz enthalten, in dem die Zeichenfolge 'FLAG' und weiter hinten die Zeichenfolge 'STATEMENTS' enthalten ist. Die gefundenen Treffersätze werden in die SAM-Datei DAT.FLAGS geschrieben.
FIND 'A1015'=W L.FNDLIST,NO
Anforderung: Es ist ein Quellprogramm mit dem Namen A1015 in mehreren Bibliotheken der eigenen Kennung bzw. im gesamten BS2000-System zu suchen. Die in Frage kommenden Bibliotheken können im aktuellen Fall durch die Eingabe von LIB im Feld FILENAME-SELECT vorselektiert werden. Die oben angegebene User Option FIND durchsucht die Namen aller Elemente der vorausgewählten Bibliotheken nach dem Vorkommen des Strings A1015. In der Datei L.FNDLIST werden die Elementnamen, die einen Treffer gebracht haben, zusammen mit dem entsprechenden Bibliotheksnamen aufgeführt. In der Dateienliste werden nur die Bibliotheken aufgeführt, die mindestens ein Element enthalten, dessen Name die angegebene Suchbedingung erfüllt. Mit dem Action-Code NP bzw. NPF kann sich der Benutzer das Inhaltsverzeichnis jeder einzelnen Bibliothek anzeigen lassen.
FIND :1:'$T'
Der Inhalt der Jobvariablen muß in Spalte 1 mit '$T' beginnen (Monitor-Jobvariablen, die auf normal beendete Aufträge hinweisen).
Weitere Beispiele für Suchargumente und die Verknüpfung von mehreren Suchargumenten finden Sie auf Seite 8- - 8-.
FREE[%][ISAM][,PLAM] Anzahl der freien PAM-Seiten einer Datei, d.h. zugewiesener, jedoch nicht belegter Bereich. Free = Allocated Space - Last Page
% Prozentanteil der freien PAM-Seiten bezüglich der Gesamtgröße der Datei.
ISAM Handelt es sich bei einer Datei um eine ISAM-Datei, so wird unter Zuhilfenahme des Kommandos SHOW-FREE-ISAM-SPACE die Anzahl der unbenutzten Datenblöcke ausgegeben. Die Option ISAM kann nur unter der Benutzerkennung TSOS angegeben werden. Das FSC-Softwareprodukt SPACEOPT V2.0 muß außerdem installiert sein.
PLAM Handelt es sich bei einer Datei um eine PLAM-Bibliothek, so wird der innerhalb der Bibliothek nicht benutzte Platz zu der Anzahl der freien Seiten hinzugezählt. Die Option PLAM kann ab LMS Version 3.0 benutzt werden.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
GUARD Guard-Schutz für Dateien/PLAM-Bibliothekselemente (ab BS2000 V11.0).
Hinweis: Datenobjekte mit einem Guardschutz werden in der Dateienliste mit dem Zeichen '$' vor dem Fcbtyp gekennzeichnet.
R Der lesende Zugriff (Read) ist mit Guard geschützt
Das Zeichen N an der Stelle von R besagt, daß kein Guard für den Lesezugriff vergeben wurde. Das Datenobjekt kann daher nicht gelesen werden.
W Der schreibende Zugriff (Write) ist mit Guard geschützt
Das Zeichen N an der Stelle von W besagt, daß kein Guard für den Schreibzugriff vergeben wurde. Das Datenobjekt kann daher nicht modifiziert werden.
X Der ausführende Zugriff (Exec) ist mit Guard geschützt
Das Zeichen N an der Stelle von X besagt, daß kein Guard für den ausführenden Zugriff vergeben wurde. Das Datenobjekt kann daher nicht ausgeführt werden.
Mit den Selektionsangaben Y | N werden alle Dateien ausgewählt, für die ein Guard-Schutz bzw. kein Guard-Schutz aktiviert ist.
Mit den Selektionsangaben [-] R|W|E [=name] werden alle Dateien ausgewählt, für die eine bestimmte Zugriffsart [nicht] mit einem beliebigen Guard bzw. mit einem Guard des angegebenen Namens geschützt ist. Der Pseudo-Guardname 'NONE' ist anzugeben, um Datenobjekte auszuwählen, die mit Guard geschützt sind, jedoch für die gewünschte Zugriffsart kein Guard definiert ist. Für diese Datenobjekte ist kein Zugriff der entsprechenden Art (R/W/X) möglich.
Selektionsparameter: Y | N | [-]R|W|E [=name]
Beispiele:
 GUARD W
Es werden alle Dateien/Bibliothekselemente selektiert, die bezüglich des schreibenden Zugriffs mit einem Guard geschützt sind.
GUARD R=$TSOS.READGUARD
Es werden alle Dateien/Bibliothekselemente selektiert, die bezüglich des lesenden Zugriffs mit einem Guard des Namens $TSOS.READGUARD geschützt sind.
GUARD X=NONE
Es werden alle Dateien/Bibliothekselemente selektiert, die mit Guard geschützt sind und für die kein Guard bezüglich des ausführenden Zugriffs definiert ist. Diese Datenobjekte können nicht ausgeführt werden.
HOLD Hold-Status für PLAM-Elemente. Ab LMS Version 3.0 können Elemente einer Bibliothek ausgeliehen werden. Dies bedeutet, daß die Benutzerkennung des Entleihers im Inhaltsverzeichnis der Bibliothek vermerkt wird. Nur Benutzer, die unter der Kennung des Entleihers angeloggt sind, können das Element in der gleichen oder in einer höheren Version ändern oder kopieren.
Die User Option HOLD zeigt den Ausleihstatus der einzelnen Elemente. Die Anzeige 'N' bedeutet, daß das Element nicht ausgeliehen ist. Falls das Element ausgeliehen ist, wird die Benutzerkennung des Entleihers angezeigt.
Selektionsparameter: N | Y [:user-id] (user-id ohne $ und Punkt)
Durch die Selektionsangabe Y werden alle ausgeliehenen Elemente ausgewählt.
Mit Y:user-id werden alle Elemente ausgewählt, die unter einer bestimmten Kennung ausgeliehen wurden.
Hinweise:
Bibliothekselemente können mit dem Action-Code HOLD ausgeliehen werden. Mit NHOLD kann der Ausleihstatus zurückgesetzt werden. Für weitere Informationen hierzu siehe Seite 6-.
Für eine ausführliche Beschreibung der Auswirkungen von HOLD wird auf das LMS-Benutzerhandbuch Version 3.0 verwiesen: Kapitel 3 (Elemente), Abschnitt 3.6 (Elementschutz/Datenschutz), Thema: "Übersicht über notwendige Rechte für LMS-Aktionen".
HSMS HSMS Storage-Level. Es wird der Migrationsstatus der Datei angezeigt.
Dateien, die in einem bestimmten Zeitraum nicht durch Lese- oder Schreiboperationen angesprochen wurden, werden von HSMS (Hierarchical Storage Management System) in den Hintergrundspeicher 1 ausgelagert (migriert). Werden die Dateien auch hier für eine gewisse Zeitspanne nicht angesprochen, so erfolgt die Auslagerung auf den Hintergrundspeicher 2. Der Hintergrundspeicher 1 kann z.B. aus langsamen Magnetplatten mit großer Kapazität bestehen. Der Hintergrundspeicher 2 wird normalerweise auf Magnetbandkassetten realisiert.
S0 Die Datei ist im Public-Bereich (Vordergrundspeicher) abgelegt.
S2 Die Datei wurde auf den Hintergrundspeicher 2 ausgelagert (migriert).
Selektionsparameter: Sn bzw. >Sn | <Sn ( n = 0, 2 )
Hinweise:
Migrierte Dateien sind in der Dateienliste auch durch das Zeichen # in der Spalte LASTP zu erkennen.
Zum Thema HSMS siehe auch Seite 4- (User Option MIGRATE) bzw. 6- (Action-Codes MA/ML/MI).
INF Zeigt an, ob für die Datei/Jobvariable bzw. für das Bibliothekselement eine Beschreibung im CFS-Informationskatalog vorliegt und ggf. welches Format für die Erfassung verwendet wurde. (Siehe Action Codes I/IM Seite 6- bzw. Seite 13- und folgende (CFS-Datei-Informationssystem)).
Selektionsparameter: [Y | N | S] [, FORM=xxx] [, 'string']
| N Inf-Text vorhanden ? Yes/No
S Wie Y. Zusätzlich werden die ersten 15 Byte des Informationstextes in der Dateienliste angezeigt.
FORM=xxx Auswahl bezüglich des bei der Erfassung verwendeten Formats.
'string' Auswahl aller Datenobjekte, die in ihrem Dokumentationstext den angegebenen Begriff (Suchstring) enthalten.
Hinweise:
Bei der Angabe des Parameters FORM= bzw. bei der Auswahl nach einem Suchbegriff wird der Selektionsparameter Y intern ergänzt und muß daher vom Benutzer nicht angegeben werden.
Es kann mehr als ein Selektionsparameter angegeben werden. In diesem Fall sind die einzelnen Parameter durch Kommas zu trennen.
FORM=SX0,'UTM' selektiert z.B. alle Datenobjekte, für die ein Dokumentationstext über die benutzerdefinierte Maske SX0 eingegeben wurde. Im Dokumentationstext muß außerdem der Begriff 'UTM' enthalten sein. Klein-/Großschreibung ist ohne Bedeutung.
INDEX Zeigt die Anzahl der eingerichteten Indizes einer ISAM-Datei an. Für K-ISAM Dateien und NK-ISAM Dateien ohne Sekundärindizes wird der Wert 1 ausgegeben, da diese Dateien nur eine Indexstruktur besitzen. Für NK-ISAM Dateien mit n Sekundärindizes (BS2000-Kommando CREate-Alternate-Index) wird der Wert n+1 ausgegeben.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
Hinweise:
Mit der Selektionsangabe >1 werden alle NK-ISAM Dateien ausgewählt, für die mindestens ein Sekundärindex eingerichtet wurde.
Für eine vollständige Information über Namen und Keypos/Keylen aller eingerichteten Sekundärindizes einer Datei kann der Action-Code SI (Show Alternate Index, siehe Seite 6-) angegeben werden.
Zur Anzeige einer NK-ISAM Datei gemäß der Sortierreihenfolge eines Sekundärschlüssels kann das Kommando DA (Data Access, siehe Seite 8-) verwendet werden.
IOP[ERF] Disk-IO Performance (ab BS2000 V11.0)
Diese User Option gibt an, ob die Datei für die IO-Verarbeitung in Verbindung mit einem Cache geeignet ist.
STD: Die Datei soll nicht über einen Cache bearbeitet werden.
HIGH:  Die Datei ist für Cache-Verarbeitung gut geeignet und soll, wenn möglich, über einen Cache bearbeitet werden.
VHIGH:  Die Datei ist für Cache-Verarbeitung sehr gut geeignet. Wenn möglich, werden alle Seiten im Globalspeicher (GS) gehalten.
Selektionsparameter: ><= STD | HIGH | VHIGH
Die Reihenfolge der Werte ist: STD < HIGH < VHIGH
IOU[SAGE] Disk-IO Usage (ab BS2000 V11.0)
Diese User Option gibt an, auf welche Operationen sich das Performance-Attribut IOP der Datei (IO-Performance, siehe oben) bezieht.
RW: Das Performance-Attribut bezieht sich auf Lese- und Schreiboperationen.
W: Das Performance-Attribut bezieht sich nur auf Schreiboperationen.
R: Das Performance-Attribut bezieht sich nur auf Leseoperationen.
Selektionsparameter: =RW | =W | =R
KEYLEN Länge des Schlüssels bei ISAM-Dateien.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
Beispiel:
 KEYLEN>8
Es werden alle ISAM-Dateien ausgewählt, die einen Schlüssel mit einer Länge größer als 8 Byte besitzen.
KEYPOS Position des Schlüssels in ISAM-Dateien.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
Beispiele:
 KEYPOS>5
Es werden alle ISAM-Dateien ausgewählt, bei denen der Schlüssel am Anfang des Satzes steht.
KEYPOS;KEYLEN>0
Es werden alle ISAM-Dateien ausgewählt, Als Eigenschaften werden die Werte für Keypos und Keylen angezeigt.
LACC[A] Last Access Date. Zeit in Tagen, die seit dem letzten Lese- oder Schreibzugriff auf die Datei bzw. das Bibliothekselement vergangen ist.
A Der Parameter A bewirkt, daß ab BS2000 V1.0 in der Dateien- bzw. PLAM-Elementliste die Felder AGE und TIME mit dem Last Access Date und der Last Access Time gefüllt werden. Das Alter des Datenobjekts wird in der User Option Spalte angezeigt.
Selektionsparameter: >x | <x | =x bzw.
in Datumsform: >|<|= dd. [mm. [yy] ]
Falls mm.yy oder yy weggelassen werden, so werden die aktuellen Monats- und Jahresangaben ergänzt.
Hinweise:
Um die User Option LACC für PLAM-Bibliothekselemente zu nutzen, muß LMS in einer Version >= 3.0 installiert sein. Die Aktualisierung des Last Access Date muß für die Bibliothek eingeschaltet werden. Dies geschieht, indem der Action-Code LAKL bei der Bibliothek selbst oder bei einem beliebigen Element der Bibliothek eingetragen wird. Im Vorschaltmodul CFSMAIN kann der Systemverwalter einen Indikator setzen, der bewirkt, daß neue Bibliotheken von CFS automatisch mit der Last Access Date Option angelegt werden.
Mit dem Kommando DATE (Seite 18-) wird veranlaßt, daß das Last Access Date nicht als Zeitangabe in Tagen, sondern als Datum in der Form YMMDD angezeigt wird. Y steht hierbei für die letzte Stelle des Jahres (z.B. 6 für 1996).
Beispiele:
 LACC=0
Es werden alle Dateien ausgewählt, auf welche heute lesend oder schreibend zugegriffen wurde.
LACC>7
Es werden alle Dateien ausgewählt, auf welche vor mehr als 7 Tagen zum letzten Mal lesend oder schreibend zugegriffen wurde.
LACC<15.05.
Es werden alle Dateien ausgewählt, auf die nach dem 15.05. des aktuellen Jahres zuletzt zugegriffen wurde.
LBP Last Byte Pointer der Datei. Gibt die Anzahl der benutzten Bytes im letzten Block der Datei an.
Selektionsparameter: >x | <x | =x =Y | N
| N: Für die Datei ist ein Last Byte Pointer definiert / nicht definiert.
MANCLASS Die User Option gibt an, ob die HSMS-Funktionen Dateisicherung, Archivierung und Langzeitarchivierung über eine mit HSMS definierte Management-Klasse gesteuert werden. Die User Option steht ab ab BS2000 V3.0 zur Verfügung.
Mit der Variablen Action ONXSET MANCLASS (siehe Seite 5-) bzw. mit dem Parameter MANAGEMENT-CLASS im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann die Management-Klasse von SM-Dateien verändert werden.
Selektionsparameter: class | N[ONE]
MAXRL Länge des längsten Datensatzes in Datei/ Bibliothekselement/ Länge des Datenteils der Jobvariablen.
Diese User Option bewirkt, daß alle Datenobjekte sequentiell vom ersten bis zum letzten Satz durchgelesen werden, um den längsten Datensatz zu bestimmen.
Eine Ausnahme bilden Magnetbänder. Hier kann die maximale Satzlänge nicht bestimmt werden.
Dateien mit Fcbtype=PAM werden bei der Selektion ausgelassen.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
MIGRATE Auslagerungsfähigkeit (Migrierbarkeit) von Dateien durch das Hierarchical Storage Management System (HSMS).
A Migration Allowed. Die Datei kann uneingeschränkt ausgelagert werden.
I Migration Inhibited. Die Datei soll nicht durch HSMS ausgelagert werden.
Eine kurzzeitige Auslagerung zu Reorganisationszwecken ist aber erlaubt.
F Migration Forbidden. Die Datei darf nicht ausgelagert werden.
Selektionsparameter: A | I | F
Hinweis: Zum Thema HSMS siehe auch Seite 4- (User Option HSMS) bzw. 6- (Action-Codes MA/MF/MI).
NO Names Only: Es werden nur die Namen der selektierten Datenobjekte in der Dateienliste angezeigt. Die übrigen Merkmale wie LASTP, TYP, AGE, usw. sind in der Dateienliste mit Spaces gefüllt.
NOF Diese User Option ist nur zusammen mit FILENAME-SELECT : OLDLIST datei sinnvoll. Die User Option bewirkt, daß alle in der OLDLIST-Datei enthaltenen Dateieinträge unverändert und ohne erneute Existenzprüfung für die Dateinamen in die aktuelle Dateienliste übernommen werden. Ebenso werden alle Dateiangaben, wie z.B. LASTP, AGE unverändert in die Dateienliste übernommen.
Hinweise:
Durch diese User Option lassen sich bei großen Benutzerkennungen, bei der Selektion über alle Dateien im System, sowie bei großen PLAM-Bibliotheken Verkürzungen in der Suchzeit erreichen.
Bei PLAM-Bibliotheken wird von Elementen, die in mehreren Versionen vorliegen, nur die jeweils höchste Version in der Liste angezeigt.
Zum Thema Verkürzung der Suchzeiten bei PLAM-Bibliotheken siehe auch Hinweis auf Seite 4-.
Bei Verwendung der User Option NO (Names-Only) dürfen nur in den Selektionsfeldern FILENAME-SELECT und USER-ID Auswahlbedingungen eingetragen werden. Im Feld FCBTYPE darf nur J (Jobvariable) bzw. ein Elementtyp bei PLAM-Bibliotheken angegeben werden. Wird in einem anderen Feld eine Selektionsbedingung eingetragen, so wird die User Option NO ignoriert.
Im Zusammenhang mit der Names-Only User Option wird auf den Action-Code U (Update File-List) hingewiesen. Mit diesem Action-Code werden nachträglich die Dateiattribute in die Liste eingetragen.
NOC No Cat-Id. Bei der Auswahl von Dateien mit dem Schlüsselwort FSTAT im Selektionsfeld FILENAME-SELECT, werden die standardmäßig vorangestellten CAT-IDs aus den Dateinamen entfernt.
Diese Option kann notwendig werden beim Sichern von Dateien mit ARCHIVE. Aufgrund der Archive-Anweisung: PARAM CAT-ID=NO dürfen in den Namen der zu sichernden Dateien keine CAT-IDs vorkommen.
NCCS Name des Zeichensatzes, mit dem die Datei auf dem Netstorage Device kodiert ist (ab OSD V11.0). Mit den Selektionsangaben Y | N können alle Dateien ausgewählt werden, die mit einen Coded Character Set bearbeitet werden bzw. für die kein Coded Character Set definiert ist.
Selektionsparameter: Y | N | [-]name
NTYPE Bei Dateien, die auf einem Net Storage Device gespeichert sind, wird angezeigt, ob es sich um Nodefiles oder Dateien im BS2000-Format handelt.
Selektionsparameter: =N | B
N: Die Datei ist als Nodefile gespeichert.
B: Die Datei ist im BS2000-Format gespeichert.
OPEN Diese User Option zeigt alle Dateien, die von Tasks der eigenen Kennung eröffnet sind. Voraussetzung für die User Option OPEN ist, daß Sie unter TSOS angeloggt sind oder daß der Systemverwalter unter TSOS den CFS-Holdertask gestartet hat (/ENTER CFS.S.LMSLIB(CFSHT) ).
Selektionsparameter:  [S,] [I|O|RL|E|N|PR|PL|SEC[EX]|ALL] [,TSN=tsn] [,POOL= isam-pool] [,LINK [=link]] [,D-IO[S]|A-IO[S] [><=x] [,INT=sec] [,RW] ]
S neben Benutzertasks werden auch die von Systemtasks eröffneten Dateien berücksichtigt. Die S-Option alleine ist gleichbedeutend mit IOEN,S. Durch OPEN S werden somit alle aktiven und inaktiven TFT-Einträge angezeigt.
I alle mit Input eröffneten Dateien
O alle mit Output, Outin, Inout, Update, Extend eröffneten Dateien
RL wie O, es werden jedoch nur die mit SHARUPD=YES eröffneten ISAM-Dateien ausgewählt, für die eine Satz- oder Blocksperre besteht. In der Spalte Open-Modus wird dies mit #IO angezeigt zusammen mit der entsprechenden TSN.
E alle mit Exec eröffneten Dateien (geladene Programme, SDF-SyntaxDateien)
N alle mit File zugewiesenen, jedoch noch nicht bzw. nicht mehr eröffneten Dateien (inaktive TFT-Einträge)
PR alle durch ein Print-Kommando gesperrten Dateien (Open-Typ PR),
alle durch ein TRANSFER-FILE gesperrten Dateien (Open-Typ FT),
alle durch einen System-Lock gesperrten Dateien (open-Typ SY).
PL alle geöffneten PLAM-Bibliotheken, sowie die Namen der darin geöffneten Elemente. Zusätzlich werden auch TSN und Open-Modus (I/O/U/E) angezeigt.
Der Action-Code D (Display) auf geöffnete PLAM-Elemente ist nicht möglich.
SEC alle mit einem SECURE-Kommando shareable/exclusiv reservierten Dateien
SECEX alle mit einem SECURE-Kommando exclusiv reservierten Dateien
SECEX ist eine Teilmenge von SEC (s.o.)
ALL Abkürzung für IOPRPLSEC, falls der Parameter TSN= nicht angegeben wurde.
Abkürzung für IOENPRPLSEC, falls der Parameter TSN= angegeben wurde.
Standard:
IOPRSEC, falls der Parameter TSN= nicht angegeben wurde.
IOENPRSEC, falls der Parameter TSN= angegeben wurde.
Die Selektionsbedingungen I O E N PR PL SEC[EX] ALL dürfen in beliebigen Kombinationen angegeben werden (z.B. IO, OIE, IOENSEC, ALLE).
TSN=tsn
Anzeige aller TFT-Einträge zu der angegebenen TSN. Für tsn kann auch die Bezeichnung einer Systemtask angegeben werden. Beispiel: TSN=M.
POOL=isam-pool
Durch Angabe eines Pool-Namens werden alle NK-ISAM Dateien ausgewählt, die an diesem Pool angeschlossen sind.
LINK Es werden die zum Eröffnen der Dateien verwendeten Linknamen angezeigt. Standard: Es werden keine Linknamen ausgegeben.
link Es werden nur die mit dem angegebenen Linknamen eröffneten Dateien selektiert. Beispiel: LINK=ECERDLOD selektiert alle geladenen Programme.
D-IO [><=x]
Delta IO. In der AGE-Spalte der Dateienliste wird die Anzahl der IO's angezeigt, die in einem bestimmten Zeitintervall (Standard=30 Sekunden) für jede einzelne Datei angefallen sind. Im Unterschied zu der Option D-IOS (siehe unten) werden Dateien, die von mehreren Tasks eröffnet sind, in der Liste mehrfach aufgeführt zusammen mit der entsprechenden TSN und der Anzahl der IO's. Durch ><=x werden alle Dateien ausgewählt, die mehr als, weniger als oder genau x IO's verbraucht haben. Beispiel: OPENS D-IO>0
D-IOS [><=x]
Delta IO Summe. In der AGE-Spalte der Dateienliste wird die Anzahl der IO's angezeigt, die in einem bestimmten Zeitintervall (Standard=30 Sekunden) für jede einzelne Datei angefallen sind. Für Dateien, die von mehreren Tasks eröffnet sind, wird der Summenwert der IO's über alle Tasks ausgegeben. In der Spalte TSN wird dann '****' eingetragen, da sich die Anzahl der IO's nicht auf eine Task bezieht. Durch ><=x werden alle Dateien ausgewählt, die mehr als, weniger als oder genau x IO's verbraucht haben.
Beispiel:
User-Option: OPENS,D-IOS>0 und Sort-Option: AGE,D
Die eröffneten Dateien werden nach der Anzahl der verbrauchten IO's absteigend sortiert.
INT=sec
Länge des Zeitintervalls für D-IO in Sekunden. Standard: INT=30.
Um die IO-Werte ausgeben zu können, wird CFS für die angegebene Anzahl von Sekunden in einen Wartezustand versetzt.
RW In den beiden ersten Anzeigespalten der Dateienliste wird für jede Datei anstelle von LASTP und TYP die Anzahl der verbrauchten Read- und Write-IO's angezeigt.
Ohne Angabe von Selektionsbedingungen werden alle im Input- oder Output-Modus eröffneten Dateien angezeigt. Nicht ausgegeben werden Dateien, die
- im EXEC-Modus eröffnet sind (geladene Programme, SDF-Syntaxdateien)
- Dateien, die mit einem File-Kommando zugewiesen, jedoch nicht eröffnet sind
A-IO [><=x]
Accumulated IO. In der AGE-Spalte der Dateienliste wird die Anzahl der IO's angezeigt, die seit dem Eröffnen der Datei durch die entsprechende TSN angefallen sind. Im Unterschied zu der Option A-IOS (siehe unten) werden Dateien, die von mehreren Tasks eröffnet sind, in der Liste mehrfach aufgeführt. Durch ><=x werden alle Dateien ausgewählt, die mehr als, weniger als oder genau x IO's verbraucht haben. Beispiel: OPENS A-IO>100
Die Option A-IO und A-IOS (siehe unten) steht erst ab BS2000 V3.0 zur Verfügung.
A-IOS [><=x]
Accumulated IO Summe. In der AGE-Spalte der Dateienliste wird die Anzahl der IO's angezeigt, die seit dem Eröffnen der Datei durch die entsprechende TSN angefallen sind. Für Dateien, die von mehreren Tasks eröffnet sind, wird der Summenwert der IO's über alle Tasks ausgegeben. In der Spalte TSN wird dann '****' eingetragen, da sich die Anzahl der IO's nicht auf eine Task bezieht. Durch ><=x werden alle Dateien ausgewählt, die mehr als, weniger als oder genau x IO's verbraucht haben.
Ausgaben der User Option OPEN:
In der Spalte User Option der Dateienliste wird die TSN des Prozeßes angezeigt, der die Datei eröffnet bzw. der ein File-Kommando für die Datei abgesetzt hat. Daneben wird der Modus angezeigt, in dem die Datei eröffnet ist:
I Input
O Output
IO Inout
OI Outin
U Update
E Extend
EX Exec
R Reverse
_ Inaktiver TFT-Eintrag. Datei ist gegenwärtig nicht eröffnet
S Datei ist mit einem Secure-Kommando shareable reserviert
SE Datei ist mit einem Secure-Kommando exclusiv reserviert
PR Datei wird mit PRINT ...,LOCK=YES ausgedruckt
Ein Stern (*) vor dem Open-Modus besagt: Die Datei ist mit SHARUPD=YES eröffnet.
Das Zeichen (#) vor dem Open-Modus IO besagt: Die Datei ist mit SHARUPD=YES eröffnet und von der links stehenden TSN wird eine Satz-/Blocksperre gehalten.
Bei geöffneten NK-ISAM Dateien wird in der ersten Spalte der Dateienliste (LASTP) der Name des verwendeten ISAM-Pools angezeigt.
Hinweise:
Falls keine SORT OPTION angegeben wurde, werden die durch die User Option OPEN selektierten Dateien in der Reihenfolge der erzeugenden TSNs und hierbei in der Reihenfolge der abgesetzten FILE-Kommandos aufgelistet. Eine Datei kann mehrmals in der Liste vorkommen, falls sie von verschiedenen Tasks eröffnet wird.
Die Anzeige aller TSN's, die eine bestimmte Datei in der Dateienliste eröffnet haben, ist mit dem Action-Code OPN möglich. Der Action-Code OPN zeigt im Gegensatz zur User Option OPEN auch die TSN's an, die nicht unter der eigenen Benutzerkennung angeloggt sind.
Nach der Selektion von Dateien mit der User Option OPEN kann mit dem Action-Code S ein Kommando /STA tsn für die ausgewiesene TSN angefordert werden.
Der momentane Inhalt von SAM- und PAM-Dateien, die im Output-Modus eröffnet sind, kann mit dem Action-Code sichtbar gemacht werden.
IO-Auswertung mit der Option D-IO: Während der Dauer der Auswertung kann das Programm KDCMON nicht verwendet werden. Umgekehrt kann während einer KDCMON-Messung die Option D-IO nicht verwendet werden. Eine D-IO Auswertung kann auch nicht von mehreren Benutzern gleichzeitig aufgerufen werden. In diesem Fall wird die Meldung "KDCMON active" ausgegeben. Sollte diese Meldung ausgegeben werden, wobei das Programm KDCMON aber nachweislich nicht geladen ist, so kann die Lock-Situation beseitigt werden, indem anstelle von D-IO, die Option X-IO verwendet wird.
Eine mit D-IO erzeugte Dateienliste kann mit dem CFS-Kommando SORT D-IO,D nach der Anzahl der verbrauchten IO's absteigend sortiert werden. Die gleiche Sortierung kann auch über das Feld SORT OPTION der Selektionsmaske erreicht werden. Hier ist als Sortierkriterium jedoch AGE,D anzugeben.
Beispiele:
OPEN TSN=9011
Alle zum Zeitpunkt der Selektion existierenden TFT-Einträge der TSN 9011.
OPEN TSN=9011,D-IO>0,INT=60
Alle Dateien der TSN 9011, die in den letzten 60 Sekunden IO's verbraucht haben. In der Spalte D-IO der Dateienliste wird die Anzahl der IO's angezeigt. Vor Ausgabe der Dateienliste wird CFS für 60 Sekunden in einen Wartezustand versetzt.
OPEN O
Alle im Output-Modus eröffnete Dateien von Tasks der eigenen Kennung.
OPEN PR
Alle durch ein Print-Kommando mit Parameter LOCK=YES gesperrten Dateien.
OPEN IOEN,LINK
Alle aktiven bzw. nicht aktiven TFT-Einträge mit den zugehörigen Linknamen.
OPEN POOL=$TASK01
Alle eröffneten NK-ISAM Dateien, die an dem Pool $TASK01 angeschlossen sind.
Format der Dateienliste für User Option OPEN:

Durch Klicken mit der Maus erhalten Sie eine Beschreibung zum gewünschten Feld.
OPEN mit IO-Statistik:

Durch Klicken mit der Maus erhalten Sie eine Beschreibung zum gewünschten Feld.
Auswahl aller aktiven Monitor Jobvariablen







ONEVT Es werden alle Monitor Jobvariablen der eigenen Benutzerkennung angezeigt, die zum aktuellen Zeitpunkt mit einem ONEVT-Kommando bzw. Makro überwacht werden. Die User Option ONEVT kann in eingeschränktem Umfang auch für Nicht-TSOS Benutzer bereitgestellt werden, falls der Systemverwalter unter TSOS einen CFS-Holdertask startet (/ENTER CFS.S.LMSLIB(CFSHT) ).
Selektionsparameter:  keine
Ausgaben der User Option ONEVT:
In der Spalte User Option der Dateienliste werden die TSN's der Prozesse angezeigt, die die Jobvariable mit einem ONEVT-Kommando überwachen. Falls mehrere Tasks eine Jobvariable überwachen, wird der JV-Name entsprechend oft in der Dateienliste aufgeführt.
Hinweise:
Falls keine SORT OPTION angegeben wurde, werden die durch die User Option ONEVT selektierten Jobvariablen in der Reihenfolge der erzeugenden TSNs aufgelistet. Eine Jobvariable kann mehrmals in der Liste vorkommen, falls sie von verschiedenen Tasks überwacht wird.
Die Auswahl von Jobvariablen über die User Option ONEVT kann mit allen anderen Bedingungen, insbesondere mit der Auswahl über FILENAME-SELECT kombiniert werden.
Nach der Selektion von Jobvariablen mit der User Option ONEVT kann in der Dateienliste mit dem Action-Code S ein Status Kommando der ausgewiesenen TSN angefordert werden.
Offene Dateien bei ARCHIVE mit sichern ?
OPNBACK Für jede Datei wird angezeigt, ob sie in geöffnetem Zustand (Open=Output/Update/ Extend/Inout/Outin) bei ARCHIVE-Sicherungen mit gesichert wird (Voraussetzung: PARAM OLS=YES ist angegeben). Die Sicherungsmöglichkeit einer Output-geöffneten Datei wurde für UDS-Dateien geschaffen und ist im Systemkatalog im Byte IDCEDMS2 (Indikator IDCEFAR) dauerhaft vermerkt.
In CFS kann dieser Indikator mit der Variablen Action ONXOPNBACK [=Y|N] für beliebige Benutzerdateien gesetzt oder zurückgenommen werden. Für weitere Informationen zur OPNBACK-Funktion siehe Seite 5-.
Selektionsparameter:  = Y | N
PASS Vorhandene Passworte für Datei/Jobvariable/Bibliothekselement.
Die User Option zeigt an, ob für ein Datenobjekt READ-/WRITE-/EXEC-Passworte definiert sind. Die User Option ermöglicht es, die BACL's und die vorhandenen Passworte in einer Liste zusammen darzustellen. Um dies zu erreichen, ist im Feld USER OPTION: BACL;;PASS einzutragen. Damit werden die Art der Passworte in der AGE-Spalte angezeigt.
Selektionsparameter: W | R | E | X | Y | N
Die Selektionsparameter können in gleicher Weise auch im Feld PASS der Selektionsmaske angegeben werden.
RECNT Anzahl der Datensätze (Datenblöcke) in einer Datei/ einem Bibliothekselement.
Diese User Option hat zur Folge, daß alle Datenobjekte sequentiell vom ersten bis zum letzten Satz durchgelesen werden. Eine Ausnahme bilden PAM-Dateien. Hier kann die Anzahl der beschriebenen PAM-Blöcke aus der Lastpage-Angabe im Katalog bestimmt werden.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
RECFORM Satzformat der Datei bzw. des PLAM-Bibliothekselements.
V:  variable Satzlänge
F:  fixed, wobei die RECSIZE mit angezeigt wird
U:  undefined
PAM: Pam-Format
Selektionsparameter: =V|U|F|P [>x|<x|=x]
Mit der optionalen Angabe >|<|=x werden alle Dateien mit einer Recsize >/</= x bzw. bei Pam mit der entsprechenden Blksize ausgewählt.
RECSIZE Satzlänge der Datei.
Es wird die Satzlänge der Datei gemäß dem Katalogeintrag angezeigt. Zusätzlich zur Recsize wird der Recform-Parameter mit ausgegeben (F/V).
Selektionsparameter: >x | <x | =x
Beispiel:
 RECSIZE>0
Auswahl aller Recform=F Dateien sowie aller Recform=V Dateien mit einem Recsize-Wert > 0.
RELSP Space Minus ignorieren ? (ab BS2000 V11.0)
N Kommandoaufrufe zum Freigeben von nicht mehr benötigtem Speicherplatz (z.B. FILE ..,SPACE=-nnn) werden für die Datei ausgeführt.
Y Das Freigeben von nicht benötigtem Speicherplatz ist aufgrund des Katalogeintrags für die Datei nicht möglich.
Selektionsparameter: =Y | =N
REPAIR Datei in inkonsistentem Zustand ?
Y Die Datei ist aufgrund eines Systemabsturzes in einem inkonsistenten Zustand (IDCERPI: File To Repair Indicator im Katalogeintrag ist gesetzt) und kann nicht geöffnet werden (z.B. von ARCHIVE). Um die Datei wieder herzustellen, muß das Kommando VERIFY ...,REPAIR=YES abgesetzt werden.
N Die Datei ist nicht beschädigt.
Selektionsparameter: =Y | =N
RETPD Retention Period. Zeit in Tagen bis zum Verfallsdatum der Datei.
Mit dem Kommando DATE (Seite 18-) wird veranlaßt, daß die Retention-Period nicht als Zeitangabe in Tagen, sondern als Datum in der Form YMMDD angezeigt wird. Y steht hierbei für die letzte Stelle des Jahres (z.B. 6 für 1996).
Selektionsparameter: >x | <x | =x bzw.
in Datumsform: >|<|= dd. [mm. [yyyy] ]
Falls mm.yyyy oder yyyy weggelassen werden, so werden die aktuellen Monats- und Jahresangaben ergänzt.
Hinweise:
Falls die Date-Option (siehe oben) aktiviert ist und falls die Selektionsbedingung in der Form >|<|= dd.mm.yyyy angegeben wurde, werden in der Dateienliste auch bereits vergangene Retention-Period angaben in der Form YMMDD angezeigt. Es können z.B. mit <dd.mm.yyyy (heutiges Datum) alle Dateien mit einer Retention-Period in der Vergangenheit ausgewählt werden.
Die User Option RETPD zeigt bei Archive-Directory Einträgen das Verfallsdatum des Datenträgers (Magnetband/Kassette), auf dem die Datei gesichert ist.
Beispiele:
 RETPD=0
Auswahl aller Dateien, die ein Verfallsdatum von heute haben, d.h. die überschrieben werden dürfen.
RETPD>7
Auswahl aller Dateien, die eine Retention-Period von mehr als 7 Tagen haben (gerechnet vom heutigen Tage an).
RETPD>01.01.95
Auswahl aller Dateien mit einem Verfallsdatum im Jahr 1995 oder später.
RT Für Elemente einer PLAM-Bibliothek:
Selektiert bezüglich des Vorkommens bestimmter Satzarten in den Elementen einer PLAM-Bibliothek.
Selektionsparameter (obligatorisch): >x | <x | =x    (0 <= x <= 255).
Beispiel:
RT=26
Auswahl aller Elemente der PLAM-Bibliothek, die REP-Sätze (Satzart 26) enthalten. Diese Satzart kommt normalerweise nur in Elementen vom Typ R (Relocatable) vor. Elemente vom Typ R können mit den Action-Codes D/M angeschaut und ggf. modifiziert werden.
S0MIGR Die User Option zeigt an, ob die Datei innerhalb der Speicherebene S0 auf einen anderen Volume-Set des gleichen SMS-Pubsets verlagert werden darf. Die Verlagerung kann explizit mit HSMS oder implizit durch das BS2000 erfolgen.
Die User Option steht ab ab BS2000 V3.0 zur Verfügung.
Mit der Variablen Action ONXSET S0MIGR (siehe Seite 5-) bzw. mit dem Parameter S0-MIGRATION im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann die S0-Migrierbarkeit von SM-Dateien verändert werden.
A Allowed. Eine Verlagerung der Datei ist möglich
F Forbidden. Eine Verlagerung der Datei ist nicht möglich
Selektionsparameter: A | F
SAVE Ist die Datei aufgrund von Änderungen im Dateninhalt bei der nächsten ARCHIVE-Sicherung mitzusichern ? Falls die geänderte Datei bereits in einem vorangegangenen ARCHIVE-Lauf erfaßt wurde, so ist im Katalogeintrag der Datei Current Version # gleich der Backup Version #.
Selektionsparameter: Y | N (Y: Datei ist aufgrund aktueller Änderungen mit ARCHIVE zu sichern).
SAVE Werden mit der Angabe DIR im Feld FILENAME-SELECT Einträge eines Archive-Directories selektiert, so bewirkt die User Option SAVE ohne Angabe von Parametern, daß alle Sicherungsversionen einer Datei/Jobvariablen in der Liste angezeigt werden und nicht nur die letzte (aktuellste) Version, wie dies standardmäßig der Fall ist.
Durch den Zusatz SAVE CNS werden zusätzlich auch alle CNS-Einträge ("Catalogued but not Saved") in der Liste angezeigt.
SDAT Für Elemente einer PLAM-Bibliothek:
System-Datum des Elements umgerechnet in die Anzahl von Tagen bis heute.
5 bedeutet z.B., daß das Element vor 5 Tagen zuletzt geschrieben wurde.
Selektionsparameter: >x | <x | =x bzw.
in Datumsform: >|<|= dd. [mm. [yy] ]
Falls mm.yy oder yy weggelassen werden, so werden die aktuellen Monats- und Jahresangaben ergänzt.
Hinweise:
Bei einer Reorganisation der Bibliothek wird das System-Datum aller Elemente auf das aktuelle Datum gesetzt. Das User-Datum der Elemente bleibt unverändert.
Das System-Datum wirkt bei PLAM-Elementen wie das Change Date bei Dateien, d.h. es wird bei jedem schreibenden Zugriff automatisch vom System aktualisiert. Das User-Datum kann hingegen auch vom Benutzer gesetzt und verändert werden (siehe Variable Action ONXSETUDAT).
Soll das System-Datum als AGE-Kriterium bei der Auswahl von PLAM-Elementen verwendet werden, so ist das Kommando SDAT (siehe Seite 18-) anzugeben.
Mit dem Kommando DATE (Seite 18-) wird veranlaßt, daß das User-Datum des Bibliothekselements nicht als Zeitangabe in Tagen, sondern als Datum in der Form YMMDD angezeigt wird. Y steht hierbei für die letzte Stelle des Jahres (z.B. 6 für 1996).
SNAM Für Elemente einer PLAM-Bibliothek und PLAM-Bibliotheken in der Dateienliste:
Selektiert alle Elemente, für die im Inhaltsverzeichnis ein Verweis auf einen Sekundärnamen existiert.
Selektionsparameter auf Dateiebene (PLAM Bibliotheken):
>x | <x | =x Es werden alle Bibliotheken ausgewählt, die mehr als, weniger als oder genau x Elemente mit Sekundärnamen enthalten.
sname Alle Bibliotheken, die mindestens ein Element mit dem angegebenen Sekundärnamen enthalten.
In der User Option Spalte wird die Anzahl der Elemente mit dem gewünschten Sekundärnamen angezeigt.
such Alle Bibliotheken, die mindestens ein Element mit einem Sekundärnamen enthalten, der der angegebenen Suchbedingung '...' genügt.
such=W datei Alle Bibliotheken, die mindestens ein Element mit einem Sekundärnamen enthalten, der der angegebenen Suchbedingung genügt. Die gefundenen Sekundärnamen werden in die angegebene Datei geschrieben.
Auf Dateiebene ist die Angabe eines Selektionskriteriums zwingend notwendig.
Selektionsparameter auf Bibliotheksebene (LMS bibliothek):
>x | <x | =x Es werden alle Elemente ausgewählt, die mehr als, weniger als oder genau x Sekundärnamen enthalten.
sname Alle Elemente, die den angegebenen Sekundärnamen enthalten.
In der User Option Spalte wird der Sekundärname angezeigt. In der Spalte ## wird die Gesamtanzahl der Sekundärnamen zu diesem Element angegeben.
such Alle Elemente, die einen Sekundärnamen enthalten, der der angegebenen Suchbedingung '...' entspricht.
such=W datei Alle Elemente, die einen Sekundärnamen enthalten, der der angegebenen Suchbedingung genügt. Die gefundenen Sekundärnamen werden in die angegebene Datei geschrieben. Alle Sekundärnamen können durch die Angabe von SNAM ''=W datei in die Datei geschrieben werden.
sname/attr bestimmter Sekundärname, bestimmtes Attribut
/attr beliebiger Sekundärname mit diesem Attribut
-sname bestimmter Sekundärname darf nicht vorkommen
-/attr bestimmtes Attribut darf nicht vorkommen
Falls auf Bibliotheksebene kein Selektionskriterium angegeben wurde, so werden nur die Elemente vom Typ L und R der Bibliothek ausgewählt. In der Spalte User Option wird die Gesamtanzahl der Sekundärnamen zusammen mit dem jeweils ersten Sekundärnamen jedes Elements angezeigt.
Hinweis:
Bei Elementen vom Typ R (Relocatable) sind stets Verweise auf Sekundärnamen gespeichert. Mit dem Action-Code F werden alle Sekundärnamen eines Elements am Bildschirm ausgegeben. Für nähere Informationen siehe Seite 6-.
STOCLASS Die User Option zeigt an, ob für die Datei eine besondere Storage-Klasse definiert ist. Eine Storage-Klasse bestimmt den Ablageort der Datei innerhalb eines SM-Pubsets.
Die User Option steht ab ab BS2000 V3.0 zur Verfügung.
Mit der Variablen Action ONXSET STOCLASS (siehe Seite 5-) bzw. mit dem Parameter STORAGE-CLASS im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann die Storage-Klasse von Dateien verändert werden.
Selektionsparameter: N | Y | class
TIME Für Elemente einer PLAM-Bibliothek / Dateien / Jobvariable / Archive-Directory Einträge: Selektiert bezüglich der Uhrzeit der letzten Änderung.
Selektionsparameter (obligatorisch): >x | <x | =x
x: Zeitangabe in der Form hh:mm .
Wird :mm weggelassen, so wird :00 ergänzt.
TIMEX Für Dateien: Es wird die Uhrzeit der letzten Änderung als sechsstellige Zahl, d.h. sekundengenau ausgegeben.
UDAT Für Elemente einer PLAM-Bibliothek:
USER-Datum des Elements umgerechnet in die Anzahl von Tagen bis heute.
5 bedeutet z.B., daß das Element ein USER-Datum von 5 Tagen vor dem heutigen Datum besitzt.
Selektionsparameter: >x | <x | =x bzw.
in Datumsform: >|<|= dd. [mm. [yy] ]
Falls mm.yy oder yy weggelassen werden, so werden die aktuellen Monats- und Jahresangaben ergänzt.
Hinweise:
Bei einer Reorganisation der Bibliothek bleibt das User-Datum der Elemente im Gegensatz zum System-Datum unverändert.
Soll statt des User-Datums das System-Datum als AGE-Kriterium bei der Auswahl von PLAM-Elementen verwendet werden, so ist das Kommando SDAT (siehe Seite 18-) anzugeben.
Mit dem Kommando DATE (Seite 18-) wird veranlaßt, daß das User-Datum des Bibliothekselements nicht als Zeitangabe in Tagen, sondern als Datum in der Form YMMDD angezeigt wird. Y steht hierbei für die letzte Stelle des Jahres (z.B. 6 für 1996).
USERINFO Benutzerinformation (ab BS2000 V3.0).
Diese User Option zeigt den Inhalt der Benutzerinformation für die Datei an. Mit der Variablen Action ONXSET USERINFO (siehe Seite 5-) bzw. mit dem Parameter USER-INFORMATION im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann ein bis zu acht Byte langer Text zu der Datei als Benutzerinformation hinterlegt werden.
Selektionsparameter: Y | N | 'info'
| N Benutzerinformation vorhanden ? Yes/No
'info' Auswahl aller Dateien, deren Benutzerinformation den angegebenen Wert enthält.
VAR Für Elemente einer PLAM-Bibliothek:
Variante des Bibliothekselements. Die Variante eines Bibliothekselements ist eine 4-stellige Zahl, die anfangs den Wert 1 besitzt und die bei jedem schreibenden Zugriff auf das Bibliothekselement um 1 erhöht wird.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
VER Für Elemente einer LMS-ISAM/PLAM-Bibliothek erfüllt die User Option VER zwei Funktionen:
1) Es wird die Anzahl der unter dem Elementnamen gespeicherten Versionen ausgegeben.
2) Es wird nur die höchste Version jedes Elements in der Dateien-liste angezeigt. Dies gilt auch für Elemente einer LMS ISAM-Bibliothek und für nicht deltagespeicherte PLAM-Elemente. Bei deltagespeicherten PLAM-Elementen wird auch ohne User Option VER in der Dateienliste nur die höchste Version angezeigt.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
Hinweis:
Die User Option VER ignoriert eine in der Selektionsmaske oder im NP-Kommando evtl. angegebene Sort Option. Die Dateienliste wird stets nach Namen aufsteigend sortiert.
VCNT Volume-Counter. Anzahl der Magnetplatten (Magnetbänder), auf denen die Datei Speicherplatz belegt hat.
Selektionsparameter: >x | <x | =x
VSN erste VSN, auf der die jeweilige Datei Speicherplatz belegt hat. Falls eine Datei auf mehr als einer VSN Speicherplatz belegt hat, so wird dies durch das Zeichen '+' rechts von der VSN bzw. bei Archive Directory Einträgen durch das Zeichen '*' links von der VSN angezeigt.
Die User Option VSN kann auch bei Archive-Directories (NPDIR directory) angegeben werden. In diesem Fall wird die VSN des ersten Bandvolumes angezeigt, auf dem die Datei gesichert wurde.
Selektionsparameter: vsn
VOLSET Die User Option zeigt die Bezeichnung des Volume-Sets, auf dem die Datei innerhalb eines SM-Pubsets gespeichert ist. Die User Option steht ab ab BS2000 V3.0 zur Verfügung.
Mit dem Parameter VOLUME-SET im Kommando /CREATE-FILE kann das Volume-Set von neu anzulegenden Dateien bestimmt werden.
Selektionsparameter: catid (z.B. TST)
VOLSP Es wird die Anzahl der PAM-Seiten ausgegeben, die die jeweilige Datei auf einer vorgegebenen Platte (VSN) belegt hat.
Selektionsparameter (obligatorisch): vsn [ >x | <x | =x ]
Mit dem optionalen Zusatz >|<|=x werden alle Dateien ausgewählt, die auf dem angegebenen Datenträger mehr als, weniger als oder genau x Seiten belegt haben.
WORK Die User Option zeigt, ob die Datei in einem SM-Pubset den Status einer Arbeitsdatei hat und daher von der Systembetreuung zu einem von ihr festgelegten Zeitpunkt gelöscht werden darf. Die User Option steht ab ab BS2000 V3.0 zur Verfügung.
Mit der Variablen Action ONXSET WORK (siehe Seite 5-) bzw. mit dem Parameter WORK-FILE im Kommando /MODIFY-FILE-ATTR kann der Workfile-Status einer Datei festgelegt werden.
Selektionsparameter: Y | N
WRCNT Write-Count für Dateien, Jobvariable und PLAM-Bibliothekselemente: Gibt an, wie oft das Datenobjekt seit dem Erstellungszeitpunkt modifiziert wurde.
Bei Dateien ist der Write-Count als ein Byte langer Zähler realisiert, der nach dem Wert 255 wieder bei 1 beginnt.
Selektionsparameter: >x | <x | =x